Autobiografie
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Helmut Grüter
Überleben in russischer Gefangenschaft
1945–1953
Helmut Grüters autobiographischer Bericht über die Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft gehört seit seiner Erstauflage zu den herausragenden Erinnerungswerken deutscher Kriegsgefangener. Das Werk zeichnet sich durch seine reflektierte, unaufgeregte Darstellung aus, die Sensationslust und emotionale Überhöhung bewusst […]
Stefanie Kühn
„Zeitschaften“ – Zur Inszenierung von Erinnerung, Identität und Selbstbehauptung in Ruth Klügers autobiografischen Werken
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Den autobiographischen Texten Ruth Klügers kommt innerhalb der deutschsprachigen Literatur eine besondere Stellung zu. Schilderungen von Verfolgung, Holocaust und Exil werden darin verbunden mit Betrachtungen zu Möglichkeiten und Grenzen autobiographischen Schreibens und mit Reflexionen zu der darin eingenommenen weiblich-jüdischen Perspektive. […]
Anna Mrożewska / Anna Nieroda-Kowal (Hrsg.)
Begegnung ist das wirkliche Leben – Literatur-, kultur- und sprachwissenschaftliche Beiträge I
Festschrift für Professor Dr. habil. Klaus Hammer zum 85. Geburtstag
Die vorliegende Festschrift ist nicht nur ein wissenschaftlicher Tribut, sondern auch eine Hommage an eine beeindruckende akademische Lebensleistung: Professor Dr. habil. Klaus Hammer, ein herausragender Literaturwissenschaftler, Philologe, Theaterkritiker und Kunsthistoriker, wird zu seinem 85. Geburtstag geehrt. [...]
Kerstin Schmeitzner
Deutungsmuster von Lehrern
Eine inhaltsanalytische Untersuchung von Lehrerautobiografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert
Studien zur Berufs- und Professionsforschung
Die Untersuchung geht der Fragestellung nach, ob auf der Basis von Deutungsmustern, die aus Autobiografien von Lehrern herausgearbeitet werden, Generationen entwickelt werden können, die in einem Zusammenhang mit den Ergebnissen der historisch-empirischen Bildungsforschung zu sehen sind. Forschungsansätze berücksichtigen bei thematisch […]
Dagmar Berger
Ziel, Sinn und Existenz des Künstlers nach Jean-Paul Sartre
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Jean-Pauls Sartre ist und war eine Ikone des Geistes, der in einer faszinierenden Art und Weise die Bedeutung der Philosophie für den Fortbestand der gesellschaftlichen Entwicklung und des kulturellen Wandels aufgezeigt hat. Dieses Bestreben zieht sich quer durch Sartres gesamtes Werk, das in seiner Kindheit beginnt und auch seinen Niederschlag […]
Anne Mittelhammer
Zwischen Leben – Politische Machtstrukturen und Konflikte in den Lagern der jüdischen Displaced Persons in Italien und Österreich 1944–1951
Die Verfasserin zeichnet ein differenziertes Bild der Situation im Flüchtlingseuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. So entsteht eine Momentaufnahme des Lebens in den jüdischen DP-Lagern.
Die hierfür gewählte Perspektive, sowohl der lebensbestimmenden innerjüdischen Konflikte, als auch der externen, ist neu. Zwar haben sich auch andere […]
Dagmar Berger
Der Prozess der Individuation bei C. G. Jung
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
In der modernen Anthropologie stellt das Werk C. G. Jungs einen Meilenstein in der Frage nach der Persönlichkeitsentwicklung dar.
Schon in seiner Kindheit erfasst der geniale Mediziner, Denker und Philosoph, dass die Kräfte des Unbewussten die tragenden Mächte der Persönlichkeitsentwicklung sind; in diesen Kräften sieht er die Mächte […]
Katharina Adlassnig
Sprache – Identität – Leben: Der Späterwerb einer Gebärdensprache bei Gehörlosen
Sonderpädagogik in Forschung und Praxis
Der frühkindliche Erwerb einer Erst- bzw. Muttersprache ist ganz klar Teil einer „normalen“ kindlichen Entwicklung. Was sich jedoch ein Großteil der hörenden Bevölkerung nicht vorstellen kann, ist für viele gehörlose Menschen Realität: Sie erhalten in ihrer Kindheit nicht genügend sprachlichen Input und haben dadurch nicht die Möglichkeit, eine […]
Cora Heinrich
Die Konstruktion von Identität in den Romanen Javier Marías‘
Zu Recht sind die Romane Javier Marías’ in Spanien und international zu Bestsellern geworden, denn sie kreisen unaufhörlich um die grundlegenden Themen unserer Gesellschaft: um den Tod, um die Erinnerung und um die Identität.
Die Figuren, auch die Protagonisten, haben etwas von Geistern, die sich in einer nur verschwommen erkennbaren […]
Hans-Jürgen Glinka (Hrsg.)
Flüchtlingskinder
Zwei ungleiche Brüder
IMAGO VITAE – Schriften zur Biographieforschung
Der Autor nimmt im Zuge des kontrastiven Vergleichs die Lebensgeschichten zweier Brüder in den Blick. Beide haben dieselbe Mutter, jedoch unterschiedliche Väter. So ist die Überfixierung auf die Mutter sozusagen vorprogrammiert, während der leibliche Vater des jüngeren Sohnes zwar in ehelicher Gemeinschaft mit der Mutter lebt, in den […]