Italien
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Johanna Peintner
COVID-19 in Italien: Europäische, Verfassungs- und innerstaatliche Solidarität
Die Herausforderung für Italien
Völkerrecht, Europarecht, Vergleichendes Öffentliches Recht
Die weltweite COVID-19-Pandemie ist eine noch nie da gewesene, nach wie vor große Herausforderung für die ganze Weltbevölkerung. Italien ist dabei eines der ersten Länder in Europa, welches von der COVID-19-Pandemie sehr hart getroffen worden ist.
Schätzungen zufolge soll diese Krise in Italien zu einer erheblichen Erhöhung der Staatsverschuldung führen. Durch die Lahmlegung eines erheblichen Teils der italienischen Wirtschaft im Frühjahr 2020 als Folge des […]

Andreas Michel
Italienische Sprachgeschichte
PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse
Das Italienische unterscheidet sich von den meisten anderen europäischen Nationalsprachen durch ein markantes Merkmal. Es hat sich seit dem Spätmittelalter scheinbar kaum verändert. Wie lässt sich dieser Umstand erklären? Wann beginnt überhaupt die Geschichte des Italienischen? Wie hat sich aus dem Sprechlatein der Antike und Spätantike das Italienische entwickelt? Welche Rolle spielt der Florentiner Schreibdialekt des Mittelalters bei der Genese der heutigen […]

Thilo Baier
Italiens Österreichpolitik 1934–1938
Als am 25. Juli 1934 die österreichischen Nationalsozialisten gewaltsam die Macht in Wien an sich reißen wollten, trat diesem Putschversuch kein Land so energisch entgegen wie das faschistische Italien, das vier Divisionen an die österreichische Grenze verlegte. Als im März 1938 Hitler mit brachialen Methoden den ‘Anschluss’ Österreichs an das Deutsche Reich durchsetzte, reagierten die anderen europäischen Regierungen darauf mit Besorgnis und teilweisen mit Protesten – […]

Frank Keim
Albrecht Dürer und Italien
Sein Beitrag zum Heliozentrismus
Die These von der Begründung des modernen Heliozentrismus durch Nikolaus Kopernikus bedarf einer Revision. Kopernikus war weder der Einzige diesseits der Alpen, der diesen Gedanken verfochten hatte, noch war er dessen Urheber. Etwa 20 Jahre vor seinem kleinen Kommentar hatte Albrecht Dürer die heliozentrischen Ideen aufgegriffen, die aus Italien nach Deutschland schwappten. Der süddeutsche Künstler Dürer, nicht der Domherr Kopernikus hat als Erster die neue Weltsicht in […]

Monika Dorothea Kautenburger (Hrsg.)
Mosaike – Band 2
Mosaici – Betrachtungen zur italienischen Kunst, Literatur und Geschichte
Auch der zweite Band von „Mosaike“ hat seinen Ursprung in Aktivitäten des Fachbereichs Italienisch des Zentrums für Sprachen und Philologie der Universität Ulm im Rahmen der Settimana della Lingua Italiana 2016. Die ersten beiden Aufsätze stellen die Geschichte der italienischen Goldschmiedekunst von den Etruskern bis zur Gegenwart und die norditalienische Schmuckmetropole Valenza vor. Ein zweiter Themenschwerpunkt bilden Stoffe. Im Mittelpunkt stehen die […]

Jobst C. Knigge
Hitlers Italienbild
Ursprünge und Konfrontation mit der Wirklichkeit
Ohne besondere Kenntnisse des Landes und des Volkes entschloss sich Hitler gleich zu Anfang seiner politischen Karriere für Italien als den gewünschten Bündnispartner. Welche Vorstellungen hatte er von Italien als Land, von seiner politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht? Wie sah er die Italiener als Volk und „Rasse“? Welches Bild hatte er von dem „Duce“ Benito Mussolini?
Wie hat sich sein Italienbild geformt, ausgewirkt und mit der Zeit langsam […]

Jörg Reimann
Spionage und Gegenspionage im Italien der Renaissance 1450–1650
Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit
Als ein besonders wichtiges Mittel für die Kriegsführung gilt eine wirksame Spionage, welche militärische Operationen voraussieht und dadurch zu deren Erfolg oder Misserfolg beiträgt. In der maßgebenden Forschung wird sogar behauptet, dass Spione das wichtigste Element in der Kriegsführung seien und die Bewegungsfähigkeit eines Heeres von ihnen abhinge. Die Kleinstaaterei in Italien im 13./14. Jahrhundert soll die Spionage in ihren Anfängen besonders gefördert haben. […]

Monika Dorothea Kautenburger (Hrsg.)
Mosaike – Band 3
Mosaici – Betrachtungen zur italienischen Kultur, Linguistik und Didaktik
Der dritte Band der Reihe Mosaike gliedert sich in einen ersten kulturwissenschaftlichen und linguistischen Teil, und einen zweiten fremdsprachendidaktischen Teil.
Der erste Aufsatz ist eine Hommage an die Zitrusfrüchte in Italien, die als Geschenk des Orients nicht nur die italienische Gastronomie bereichert haben, sondern viele künstlerische und kulturelle Bereiche inspirierten. Der zweite Aufsatz entführt den Leser anhand einer Analyse des Drehbuchs von „The […]

Julia Weiler-Esser
Tabernacoli im Italien des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
Dieser Band untersucht das Phänomen der italienischen Tabernacoli in dem Zeitrahmen vom Beginn ihrer Verwendung während des Mittelalters bis zum Beginn der Frühen Neuzeit. Betrachtet werden die ausführenden Künstler, ihre Bildsprache sowie die zahlreichen Facetten ihrer Verehrung und ihres Gebrauchs im täglichen Leben der Gläubigen. Hierbei werden auch die Auftraggeber dieser besonderen Kunstobjekte vorgestellt und die Anlässe beleuchtet, die zur Anbringung eines […]

Alexandra Denzer
Die Entwicklung der italienischen Opernarie im 17. Jahrhundert
Das 17. Jahrhundert stellt bis heute lediglich ein Randgebiet der musikwissenschaftlichen Forschung dar. Auch die italienische Oper jener Tage findet nach wie vor nur punktuell Eingang in die musiktheoretischen und -praktischen Auseinandersetzungen, obwohl sie das Fundament einer musikhistorisch bedeutenden und nach wie vor populären Gattung bildet. Insbesondere die Arie als ihr musikalisches Zentrum trat hier ihren Siegeszug an. Die zweibändige Publikation von […]