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Forschungsarbeit: Der Prozess der Individuation bei C. G. Jung

Der Prozess der Individuation bei C. G. Jung

BOETHIANA - Forschungs­ergebnisse zur Philosophie, Band 146

Hamburg 2018, 166 Seiten
ISBN 978-3-339-10290-4

C. G. Jung, Glaube, Individuation, Kultur, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Mythologie, Persönlichkeit, Philosophie, Psychologie, Spiritualität, Theologie, Tiefenpsychologie, Weisheit aller Kultur

Zum Inhalt

In der modernen Anthropologie stellt das Werk C.G. Jungs einen Meilenstein in der Frage nach der Persönlichkeitsentwicklung dar. Schon in seiner Kindheit erfasst der geniale Mediziner, Denker und Philosoph, dass die Kräfte des Unbewussten die tragenden Mächte der Persönlichkeitsentwicklung sind; in diesen Kräften sieht er die Mächte der großen Weisheitstraditionen der gesamten Menschheit beheimatet. Ausdrücklich betont C.G. Jung, dass im Unbewussten sowohl die zerstörerischen Kräfte beheimatet sind, die die abscheulichsten Taten und Verbrechen der Menschheitsgeschichte verursachen; zugleich beflügelt die Auseinandersetzung mit diesen heiligen Mächten die menschliche Seele auch zu den größten schöpferischen Leistungen in Kunst und Kultur. Am Ende seiner Autobiografie gibt C.G. Jung zu bedenken, dass jeder Mensch sich selbst entscheiden muss, ob er mit den Konfrontationen und Wunden, die das Leben jedem Menschen bereitet, schöpferisch und kreativ umgehen möchte, oder ob er sich von ihnen zerstören lässt. In der Auseinandersetzung mit dem Unbewussten erblickt Jung die Lebensfrage schlechthin, an der alles hängt. In diesem Band werden die zentralen Figuren und Aspekte des Individuationsprozesses C.G. Jungs thematisiert, zu denen der Schatten, die Figur der Anima und des Animus und die Projektion gehören. Dem Leser wird ein kleiner Einblick in das Geheimnis des Prozesses der Individuation ermöglicht.



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