Drittes Reich
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Christian-Alexander Clewe
Folgen der „Arisierung“ von in jüdischem Eigentum stehenden juristischen Fachverlagen ab 1933 für Verlage, Autoren und rechtswissenschaftliche Inhalte
Mit der nationalsozialistischen Herrschaft setzte ab 1933 eine umfassende Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Deutschen Reich ein. Eines der zentralen Elemente dieser Politik war die schrittweise Verdrängung von Juden aus dem Wirtschaftsleben. Die „Arisierung“ stellte dabei eine wirkungsvolle Maßnahme zur Überführung jüdischer Unternehmen […]
Ron Schlesinger
„Führer“, Verräter, entwertete Väter: Der König im deutschen Märchenspielfilm
Eine figurenanalytische Betrachtung des Genres im „Dritten Reich“ und im Nachkriegsdeutschland
Schriften zur Medienwissenschaft
Schon Siegfried Kracauer begreift Film als Medium, das „Gesellschaftliches in gleicher Weise widerspiegelt wie kanalisiert, verschleiert wie entschlüsselt“. Das bedeutet, dass Film und Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Oder anders gesagt: Der Film verhält sich gleichnishaft zur Epoche, in der er entstanden […]
Christoph Hagebeucker
Exotik im Dritten Reich
Das Koloniale in populären Medien und die Mobilisierung der Deutschen
Im Sommer 1919 beendeten die Bestimmungen des Versailler Vertrages offiziell Deutschlands Status als Kolonialmacht. Obwohl das Deutsche Reich im Vergleich zu anderen europäischen Mächten und Rivalen wie Großbritannien oder Frankreich nur verhältnismäßig kurz als Kolonialnation agierte, gerieten die ehemaligen deutschen Kolonien nach dem Ersten […]
Wolfgang D. Herzfeld (Hrsg.)
Hans Herzfeld – Zweiter Weltkrieg: Volkssturm und Zusammenbruch
Aus den Lebenserinnerungen
Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts
Hans Herzfeld, Dr. phil., Dr. h.c. (*22. Juni 1892 in Halle/Saale – †16. Mai 1982 in Berlin), war während des 1. Weltkriegs an der Ost- und der Westfront im Einsatz, danach in französischer Kriegsgefangenschaft.
Seit 1923 Privatdozent an der Universität Halle/Wittenberg, entzogen ihm 1938 die Nationalsozialisten die Lehrbefugnis. Nach […]
Gisela Boeck / Florian Detjens / Hans-Uwe Lammel / Susi-Hilde Michael
Karriereentwürfe in der Zerreißprobe – Beispiele aus der Universität Rostock im Nationalsozialismus
Studien zur Geschichte des Nationalsozialismus
Dieses Gedenkbuch der anderen Art nimmt bislang weitgehend unbeachtet gebliebene Angehörige der Universität Rostock nach 1933 in den Blick:
Berichtet wird von drei MedizinstudentInnen, die durch die neuen Hochschulgesetze zu ‚Nicht-Ariern‘ bzw. zu ‚(Halb)Juden‘ wurden. Ihnen gelang die Flucht in die USA, wo sie als […]
Tim Benedikt Heßling
Auflösung jüdischer Haushalte im „Dritten Reich“
Zur „Arisierung“ in Bayerisch Schwaben: Augsburg und Fischach
Der Begriff der „Arisierung“ bezeichnete im Jargon der Nationalsozialisten den Verdrängungsprozess ab dem Jahr 1933, mit welchem die deutschen Juden aus dem Wirtschafts- und Berufsleben entfernt wurden. Diese Vorgänge wurden in der nationalsozialistischen Rhetorik häufig auch „Entjudung“ genannt und umfassten sowohl die oben angesprochenen […]
Frank Uwe Mäuer
Zu Gast in Deutschland – Staatsbesuche in der Weimarer Republik und im Dritten Reich
Schriften zur Kulturgeschichte
Fünf Staatsbesuche wurden im Deutschen Reich in den zwanzig Jahren zwischen dem Ende des Ersten und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs offiziell begangen. Zwei davon in der Weimarer Republik, die im Februar 1928 den afghanischen König Aman Ullah und im Juni 1929 den ägyptischen König Fuad empfing. Drei Staatsbesuche fallen in die Jahre der […]
Irmgard Jungmann
Die nationalsozialistische Kantate: vernichtet – verschollen – vergessen?
Eine kommentierte Dokumentation
Dass während der Zeit des „Dritten Reiches“ Kantaten für Chor, Solisten und Orchester mit politisch eindeutigem Text in großer Zahl komponiert wurden, ist nur wenig bekannt. Und gleichzeitig wird man darüber erstaunen, dass viele Komponisten dabei einen hohen musikalisch-künstlerischen Anspruch verfolgten. Die Publikation dokumentiert 16 […]
Bertram Wojaczek
Das Geschichtsbild der literarischen Geschichtsschrift ʻDer Weg unseres Volkes’ (1938) von Gustav Frenssen
Eine Annäherung aus geistesgeschichtlicher Sicht
Literatur als historische Quelle? Dieses Buch spürt dem Geschichtsbild der wissenschaftlich bislang kaum beachteten Erzählung „Der Weg unseres Volkes“ (1938) des bekannten deutschen Schriftstellers Gustav Frenssen (1863–1945) nach. Frenssen, ehemaliger Pastor, erzählt darin die Geschichte der Deutschen von der mythischen germanischen Kosmogonie […]
Angela Vaupel
Frauen im NS-Film
Unter besonderer Berücksichtigung des Spielfilms
Schriften zur Medienwissenschaft
Sowohl die ideologisch durchfärbten „Dokumentarfilme“ als auch die großen Spielfilmproduktionen des Dritten Reiches waren eigens dafür geschaffen, das Kinopublikum zu indoktrinieren. Sie schufen damit die indirekte Basis für die Akzeptanz des faschistischen Systems in der Bevölkerung. Doch auch die weniger erfolgreichen und seichten […]