Nachkriegsdeutschland
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Ron Schlesinger
„Führer“, Verräter, entwertete Väter: Der König im deutschen Märchenspielfilm
Eine figurenanalytische Betrachtung des Genres im „Dritten Reich“ und im Nachkriegsdeutschland
Schriften zur Medienwissenschaft
Schon Siegfried Kracauer begreift Film als Medium, das „Gesellschaftliches in gleicher Weise widerspiegelt wie kanalisiert, verschleiert wie entschlüsselt“. Das bedeutet, dass Film und Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Oder anders gesagt: Der Film verhält sich gleichnishaft zur Epoche, in der er entstanden […]
Florian Geidner
Katholizismus und Politik in Nachkriegsdeutschland
Erzbischof Lorenz Jaeger und die politischen Parteien zwischen 1945 und 1955
Im Jahre 1945 lag Deutschland in Trümmern. Millionen waren heimatlos und die Verwaltung war weitgehend zum Erliegen gekommen. In kleinen Kreisen begannen zwischen den Ruinen zerstörter Städte und hypertropher Herrschaftsträume die Gespräche über eine neue politische Ordnung. An diesen Zirkeln beteiligten sich oftmals auch katholische […]
Herbert Elzer
Versöhnungskurs statt Volkstumskampf: Das Deutsche Büro für Friedensfragen und das Saarland (1947–1950)
Das Deutsche Büro für Friedensfragen in Stuttgart war eine Einrichtung der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland und hatte die Aufgabe, Material für Verhandlungen über einen Friedensvertrag zu sammeln. Indessen ging der Ehrgeiz des Büros weit darüber hinaus: Konzepte für Deutschlands Zukunft zu ersinnen. In der Saarfrage tat dies mit […]
Elfi Dollichon
Kunstpolitik im östlichen Nachkriegsdeutschland
Mit besonderer Berücksichtigung des Landes Thüringen von 1945-1952
Schriften zur Kulturwissenschaft
Dieses Buch verfolgt den kunstpolitischen Neubeginn im Osten Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Frühzeit der DDR. Die Verfasserin richtet dabei ihr besonderes Augenmerk auf eine ideologische Kampagne, die als Realismus-Formalismus-Debatte in die Kunst- und Kulturgeschichte der DDR eingegangen ist. [...]
Matthias Loeding
Von der Wennigsener zur 1. Sechziger Konferenz
Der Zentralausschuss der SPD im Kampf um seine Eigenständigkeit
In den Monaten Oktober bis Dezember 1945 spitzte sich die politische und organisatorische Lage für die SPD in der Sowjetzone und den Zentralausschuss (ZA) der SPD in Berlin erheblich zu. Nachdem auf der Wennigsener Konferenz zwischen Kurt Schumacher und Otto Grotewohl keine Einigung über die Einrichtung eines zentralen Führungsorgans der SPD […]
Hilmar Brunner
Die Rechtsverhältnisse der ukrainischen Emigration in Bayern und ihrer Ausbildungsstätten
Fremdarbeiter, Ostarbeiter, Zwangsarbeiter, Displaced Persons, heimatlose Ausländer: dieses Werk beschäftigt sich mit all denen, die als Ausländer während des Zweiten Weltkrieges in Deutschland – zumeist gegen ihren Willen – gearbeitet haben und beleuchtet deren Rechtsverhältnisse. Die verschiedenen Begriffe, die man meist unter den […]
Nadine Rinck
Max Rheinstein – Leben und Werk
Studien zur Rechtswissenschaft
Das Buch widmet sich vor dem Hintergrund der Vertreibung während des Nationalsozialismus der deutschsprachigen juristischen Emigration und der Frage der cross-fertilization zwischen amerikanischem und deutschem Rechtssystem. Anhand des Einzelschicksals von Max Rheinstein stellt sie Biographie und intellektuelle Herkunft eines der […]
Olaf Kappelt
Die Entnazifizierung in der SBZ sowie die Rolle und der Einfluß ehemaliger Nationalsozialisten in der DDR als ein soziologisches Phänomen
Der DDR und der SED dienten weitaus mehr ehemalige Nationalsozialisten, als bisher angenommen. Erstmals wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit deutlich, dass Mitläufer und Akteure des Dritten Reiches in größerem Ausmaß in der DDR eine neue Karriere machen konnten. Tausende ehemaliger Nationalsozialisten, darunter SS- und […]
Johann Klehmet
Schulische Integration – Historische Aspekte und aktuelle Entwicklungen in Bayern
Eine empirische Studie zum Modell der Außenklasse
Integrationspädagogik in Forschung und Praxis
Am 21.12.2008 unterzeichnete die deutsche Bundesregierung die UN-Behindertenrechtskonvention. Dadurch verpflichtete sie sich, das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung ohne Diskriminierung und auf der Grundlage von Chancengleichheit zu verwirklichen sowie ein „integratives Bildungssystem auf allen Ebenen (...)“ zu gewährleisten (Art. […]
Matthias Loeding
Otto Grotewohl kontra Kurt Schumacher
Die Wennigsener Konferenz im Oktober 1945
POLITICA – Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft
Die Geschichte der SPD nach dem Zweiten Weltkrieg ist untrennbar mit zwei Namen verbunden: Otto Grotewohl, einem der Vorsitzenden des Zentralausschusses (ZA) der SPD in Berlin, und Kurt Schumacher, der nach der Befreiung durch die Westmächte in Hannover das SPD-Büro Schumacher bildete.
Sowohl der Zentralausschuss der SPD in Berlin als […]