Drohung
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Kurt Peter
Zum Spannungsfeld von Eudaimonía und Krísis
Die Krise als potentielle Bedrohung für ein gelungenes Leben
Schriftenreihe Philosophische Praxis
Die meisten Menschen streben nach einem gelungenen Leben. Die Definition eines solchen Lebens weist eine große Streubreite auf. Zudem hat sich die gesellschaftliche Situation in den letzten Jahrzehnten dramatisch gewandelt.
Das kulturelle Fundament (die christlich-jüdische Tradition) wird seit der Aufklärung und der Säkularisation mit einer immer größer werdenden Beschleunigung entsorgt. An die Stelle dieses Kulturhintergrunds tritt das vernunftbegabte […]

Gerhard Stapelfeldt
Warum Krieg? Russlands Vernichtungskrieg gegen die Ukraine und das Ende der Globalisierung
KRITIK UND REFLEXION – Interdisziplinäre Beiträge zur kritischen Gesellschaftstheorie
Der am 24.2.2022 begonnene Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist von epochaler Bedeutung. Nach den Jahren der Antiterror-Kriege und der Friedensillusionen der „New World Order“ kehrt der Staatenkrieg zurück.
Dieser Staatenkrieg ist keine nur lokale militärische Auseinandersetzung, sondern ein globaler Kriegszustand durch die vom russischen Präsidenten vielfach ausgesprochene Androhung eines nuklearen Weltkriegs, sollten die Mitgliedstaaten der […]

Nina Karoline Weinmann
Ethical Guidance in Negotiations
Schriftenreihe zum Verhandlungsmanagement
Die rasante Entwicklung der Digitalisierung sowie globale Krisen wie der Klimawandel und politische Konflikte haben das Geschäftsumfeld, in dem Verhandlungsführer agieren, grundlegend verändert. Die zunehmende Marktunsicherheit und die damit verbundenen ökonomischen Risiken üben erheblichen Leistungsdruck auf Verhandlungsführer aus.
Um diesem Druck zu begegnen, greifen Verhandlungsführer vermehrt auf stark wettbewerbsorientierte Verhandlungsstrategien zurück, […]

Joachim Schulze-Bergmann
„Glaube, Liebe, Hoffnung“ – Wertebildung: religiös-moralisch oder religionskundlich?
Literaturdidaktische Optionen fachübergreifenden Unterrichts im Entwicklungsaspekt (Primarstufe bis Sekundarstufe II)
Didaktik in Forschung und Praxis
‚Glaube, Liebe, Hoffnung‘ dieser Spruch aus dem Korinther-Brief soll Trost spenden. Trost in existentiellen Bedrohungen, bei Krankheit und Sterben. Noch wird in fast allen Bundesländern Religionsunterricht an der Schule erteilt. Aber unter den Bedingungen von kultureller Vielfalt, religiöser Diversität und technischer Entwicklung erodiert sowohl der Auftrag als auch die Wirkung des Faches Religion. Es befindet sich in einer Legitimationskrise. Der Text plädiert deshalb […]

Gerhard Stapelfeldt
Globale Krisen und Kritik
Orientierungen in der schönen Welt des Neuen Liberalismus
KRITIK UND REFLEXION – Interdisziplinäre Beiträge zur kritischen Gesellschaftstheorie
Die Verallgemeinerung der neoliberalen bürgerlichen Ökonomie zur Neuen Weltordnung der Globalisierung schien einmal, nach 1989/91, das „Ende aller Hostilitäten“ (Kant) und damit das Ende des Death of Nations zu versprechen.
Das Ende des Kalten Krieges, ausgetragen in einem atomaren Wettrüsten in den USA sowie in der UdSSR vor allem sowie in Stellvertreterkriegen in Afrika und Asien, eröffnete die Aussicht auf eine ‚Friedensdividende‘: die Umleitung gewaltiger […]

Youngho Jung
Die deutsche Einheit, die Wendeliteratur und die Zukunft der koreanischen Wiedervereinigung
Mit dem Zusammenbruch der DDR und der deutschen Wiedervereinigung stand die Debatte über die Funktion der Literatur im Mittelpunkt der zeitgenössischen deutschen Literatur und der Literaturkritik. Mit der Wende wurde die Diskussion um das Verhältnis von Literatur und Staat, sozialistischen Ideen und Freiheit jedoch rasch vielstimmig.
Schriftsteller, die bislang im totalitären System unterdrückt worden waren, veröffentlichen zahlreiche Werke, die die ehemalige […]

Helen Carina Lorenz
Soziale Verhaltensmuster in Epidemien und Pandemien in ihrer literarischen Darstellung
Ein historischer Vergleich (14.–21. Jahrhundert)
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Ob Pest, Tuberkulose, Diphtherie, Cholera, Polio oder derzeit COVID-19 – Die Bedrohung von Menschenleben durch eine potenziell tödliche Krankheit zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Es handelt sich dabei um Krankheiten, die aufgrund ihrer epi- oder pandemischen Dimension ganze Gesellschaften erschüttern und deren Konstitution bedrohen.
Anders als die Gesundheit, die für die meisten Menschen den Normalzustand darstellt, zeigt sich durch den […]

Christian Bergmann
Drohungen junger Täter mit einem Amoklauf – eine kriminologische Analyse zur Beurteilung von Gefahrenlagen
Auch wenn es sich bei sogenannten Amoktaten durch junge Täter um ein äußerst seltenes Phänomen handelt, ziehen derartige Taten regelmäßig das Interesse einer breiten Öffentlichkeit auf sich. Gerade nach vollzogenen Taten treten gehäuft Taten sog. Trittbrettfahrer auf. Diese stellen nicht selten Schulen und Ermittlungsbehörden vor das schwierige Problem der Einschätzung, ob tatsächlich ein Gefährdungspotential im Sinne einer umsatzorientierten Tatabsicht gegeben […]

Thilo Weller
Prozessbetrug und Prozessvergleich
Strafrecht in Forschung und Praxis
Die Studie untersucht in strafrechtlicher Hinsicht das Verhältnis zwischen Prozessbetrug und Prozessvergleich. Ausgangs wird die Frage gestellt, ob bzw. wie sich diejenige Prozesspartei strafbar macht, die prozessbetrügerisch in einem Zivilprozess vorgeht, dann sich aber vor Erlass eines Gerichtsurteils mit der Gegenpartei vergleichsweise einigt. Anhand von weiteren Bespielen widmet sich die Untersuchung verschiedenen Fallkonstellationen in diesem Zusammenhang. [...]

Ernst Rudolf Kochne
Die unbeabsichtigte Republik: Deutschösterreich 1918–1920
Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts
Dieses Buch analysiert die historischen Geschehnisse, die die deutschsprachigen Reichsratsabgeordneten im Zuge des kriegsbedingten Zerfalls des Habsburgerreiches im Herbst 1918 zwangen, zur Wahrung der Interessen ihrer Wähler eher unbeabsichtigt eine ´österreichische Revolution´ auszulösen und in deren Verlauf die Republik Deutschösterreich auszurufen. Die katastrophale Versorgungslage nötigte dabei die Parteien, miteinander zu kooperieren, den neuen Staat funktionsfähig […]