Drama
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Gabriele Müller-Klemke
Amerikanische Dramatiker vor 1850
Ein bio-bibliographisches Lexikon
Studien zur Anglistik und Amerikanistik
In 798 Kurzbiographien mit umfangreichen Literaturangaben bietet das dreibändige Lexikon erstmals eine Zusammenstellung der vor 1850 in Nordamerika agierenden Dramatiker mit ihren rund 4.000 Dramen. Damit kann eine weitere Dokumentationslücke in der literaturwissenschaftlichen Forschung geschlossen werden.
Das Lexikon stellt die Gruppe der Dramatiker in ihrem soziokulturellen Umfeld vor und nennt neben den bekannteren Autoren viele weniger bekannte und […]

Simone Holzäpfel
König Ludwig II. als Künstler und Kunstfigur
PERIPETEIA – Studien zu Drama und Theater
König Ludwig II. bleibt auch nach über 135 Jahren posthumen Daseins stets allgegenwärtig. Seine Faszination verbindet Generationen miteinander und spricht zugleich in jedem Rezipienten individuelle Gefühle sowie Assoziationen an. In diesem Kontext ist es von elementarer Bedeutung, buchstäblich einmal hinter die Kulissen zu schauen.
Was zeichnet dessen Erscheinung als Kinoheld, Romanfigur und als tragischen Protagonisten auf der Theaterbühne aus? [...]

Rüdiger Jung
Textualität und Performativität dramatischer Formen im Kontext Schule
Ein Beitrag zur Grundlegung der Dramendidaktik
Didaktik in Forschung und Praxis
Mit dieser Abhandlung wird ein Weg zum Umgang mit dramatischen Formen im schulischen Unterricht der Oberstufen aufgezeigt, der über bereits vorhandene Konzepte hinausführt: Textualität und Performativität dramatischer Formen erfahren in einem projektorientierten Unterricht der Fächer Deutsch und Darstellendes Spiel/Theater eine gleichwertige Behandlung, indem die Lektüre und deren konkrete Inszenierung in einem integrativen Prozess im Unterricht realisiert […]

Friedrich Blocher
Vom Wesen der Dichtung
Ihre Begrifflichkeit und sprachliche Gestalt
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
»Was bleibet aber, stiften die Dichter«, so lautet der Schluss von Friedrich Hölderlins Hymne »Andenken«.
Ein großer Anspruch, dem der heutige Mensch mit Skepsis begegnet: Was ist schon unvergänglich? Und wer kann sich anmaßen, so etwas hervorzubringen! Wenn man dazu den Versuch machte, müsste man dann nicht ganz andere Genies an die Stelle der Dichter setzen? Religionsstifter und große Philosophen; Erfinder, die sich um ein perpetuum mobile bemühten, oder […]

Jobst C. Knigge
Deutsche in Rom nach 1945
Deutsche haben seit dem 18. Jahrhundert in Rom eine bedeutende Rolle gespielt. Sie kamen als Künstler, Wissenschaftler und Vertreter kultureller Institutionen.
Der Zweite Weltkrieg mit der deutschen Besetzung Roms bedeutete einen dramatischen Einschnitt. Institute und selbst die beiden Botschaften wurden konfisziert. Das Ansehen der Deutschen war schwer beschädigt. Die Zeit nach 1945 war eine Periode des Wiederaufbaus. Langsam kamen die aus der Stadt geflohenen […]

Ivelina Krasimirova Dyulgerova
Rezeption des Mittelalters bei Friedrich de la Motte Fouqué
Exemplarische Untersuchungen anhand transtextueller Merkmale
Mit ihrer kenntnisreichen Untersuchung gelingt es Ivelina K. Dyulgerova, die altbekannte Mittelalterbegeisterung der deutschen Romantiker völlig neu zu beleuchten. Am Beispiel von Friedrich de la Motte Fouqué (1777–1843), der mit seinem Märchen Undine bekannt wurde, erforscht Dyulgerova, wie die Rezeption mittelalterlicher Texte das literarische Schaffen inspirierte.
Die bulgarische Mediävistin beschränkt sich dabei nicht auf das Herleiten von […]

Björn Hayer (Hrsg.)
Entstaubt: Klassikerinszenierungen im Gegenwartstheater
Schriften zur Kulturwissenschaft
Angesichts der Vielzahl von Uraufführungen an deutschsprachigen Theatern, die priorisiert im Fokus der öffentlichen Berichterstattung stehen, haben es Klassikerinszenierungen schwer.
In der Fläche, einschließlich Stadttheater, Landesbühnen und freien Bühnen, erlangen sie wenig Aufmerksamkeit seitens der Theaterkritik und Wissenschaft – obschon sich die darin zutage tretende Innovationskraft als enorm erweist. Davon zeugt der vorliegende Band. Die darin […]

Helmut Grüter
Überleben in russischer Gefangenschaft
1945–1953
Helmut Grüters autobiographischer Bericht über die Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft gehört seit seiner Erstauflage zu den herausragenden Erinnerungswerken deutscher Kriegsgefangener. Das Werk zeichnet sich durch seine reflektierte, unaufgeregte Darstellung aus, die Sensationslust und emotionale Überhöhung bewusst vermeidet.
Die vorliegende Neuauflage folgt der erfolgreichen zweiten, ergänzten Ausgabe von 2008 und bringt kleinere Korrekturen […]

Rainer Hillenbrand
Einführung in Goethes Faust
Goethes Faust ist die Summe seines Lebenswerks. Motive und Fragestellungen der griechisch-römischen Antike, der biblisch-christlichen Theologie, der Philosophie und der Naturwissenschaften kreisen um die zentrale Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz.
Trotz der langen Entstehungszeit folgt die Dichtung einer gedanklichen Grundkonzeption. Goethe selbst spricht von einer zentralen „Idee“, die ihn geleitet habe; die Vielfalt der Einzelheiten müsse […]

Mariya Donska/Lisa Maria Haibl/Goran Lazičić (Hrsg.)
Transit und Transgression
Ost- und westslavistische Beiträge zur 18. Tagung des Jungen Forums Slavistische Literaturwissenschaft 2022 in Graz
Der Band enthält die ost- und westslawistischen Beiträge zur 18. Konferenz des Jungen Forums für Slavistische Literaturwissenschaft (JFSL), die im Herbst 2022 am Institut für Slawistik der Universität Graz (Österreich) stattfand. Der Sammelband umfasst Artikel von DoktorandInnen und Postdocs verschiedener europäischer Universitäten, die in deutscher, englischer, polnischer oder bosnischer/kroatischer/serbischer Sprache verfasst sind. [...]