Volksschule
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation ansteht, kontaktieren Sie uns gern.
Ralph Furchner
Der Entwicklungsprozess des pommerschen Volksschulwesens im Deutschen Kaiserreich 1871–1918
Auf dem Weg in die Moderne?
EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung
Im Deutschen Kaiserreich war die Volksschule die dominierende Bildungseinrichtung für den größten Teil der Bevölkerung. So besuchten noch im frühen 20. Jahrhundert etwa 90 % aller Schülerinnen und Schüler in Preußen eine Volksschule. Die Mittelschulen und insbesondere die höheren Schulen behielten hingegen ihren exklusiven Status und befanden […]
Denise Steinacher
Die Bedeutung von sozial-emotionalem Lernen für die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen auf der Sekundarstufe 1
Schriften zur pädagogischen Psychologie
Am Ende der obligatorischen Schulzeit müssten die Jugendlichen bereit sein für den Einstieg in die Berufswelt. Der wachsenden Diskrepanz zwischen den Anforderungen der Schule und denen der heutigen Berufswelt soll mit sozial-emotionalem Lernen begegnet werden.
Mit Konzepten wie dem der Schlüsselkompetenzen, des sozial-emotionalem […]
Gabriele Grübler
Vermittlung mediativer Kompetenzen in der VolksschullehrerInnenausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark
Studien zur Berufs- und Professionsforschung
Das System Schule bietet in seiner Komplexität enormes Konfliktpotential, mit welchem Lehrerinnen und Lehrer in ihrem schulischen Alltag konfrontiert werden. Die Publikation untersucht, ob die verpflichtende Vermittlung mediativer Inhalte ein Weg der Konfliktprävention sein kann. Konkretes Untersuchungsfeld ist die Ausbildung für das Lehramt an […]
Ulf Thiel
Historische Bildung in Sachsen 1830 bis 1933
Ein Längsschnitt zur Genese des sächsischen Geschichtsunterrichts vor dem Hintergrund der Entwicklung von Schulstrukturen und Geschichtslehrerbildung
Schriften zur Kulturgeschichte
Paukte man früheren Generationen Geschichte nur in Form von Merkzahlen zu Schlachten und Fürsten ein, wie manche Filme und Bücher es suggerieren? Oder gab es in deutschen Schulen neben politischer Indoktrination eine Erziehung zum Nachdenken über Geschichte? Die Studie zeigt längsschnittartig, dass in Sachsen bis 1933 wesentliche Impulse für […]
Christina Schenz
Leistungseinschätzung und Selbstwertgefühl bei Kindern in der Schuleingangsphase
Eine empirische Untersuchung an Wiener Volksschulen
Schriften zur pädagogischen Psychologie
Wie gelingt es dem Individuum, ein Bild von der eigenen Person zu entwerfen? Handelt es sich dabei um bewusste Lernprozesse oder verfügt der Mensch von Geburt an über ein Ich-Bewusstsein?
Durch den Schuleintritt werden entscheidende Veränderungen im Lebensalltag in Gang gesetzt und der Erfahrungsbereich der Kinder stark erweitert. Die […]
Alexandra Kakoulidou
Einblicke in die Lebenswelten griechischer Schülerinnen und Schüler
Eine empirische Studie zum sozial-emotionalen Erleben und Verhalten an griechischen Schulen in Bayern
Studien zur Kindheits- und Jugendforschung
Griechische Schulen werden seit ihrer Gründung in den sechziger Jahren von der Mehrzahl der griechischen Schulkinder in Bayern besucht. Die Schulpolitik der griechischen Behörden in Deutschland und in Griechenland orientiert sich dabei vor allem an der Vermittlung und Erhaltung der griechischen Identität. Ethnische und traditionelle […]
Bernd Wunder
Im Kampf gegen die autoritäre Schule – der Reformpädagoge Ludwig Wunder (1878-1949)
Ein Vertreter der Landerziehungsheimbewegung zwischen H. Lietz, G. Kerschensteiner und L. Nelson
Ludwig Wunder war der Sohn eines Nürnberger Chemikers und studierte als Stipendiat der bayerischen Begabtenförderung Maximilianeum Naturwissenschaften in München. Er verließ 1902 den Staatsdienst und unterrichtete bis 1911 in den neu gegründeten Landerziehungsheimen Haubinda und Bieberstein als Lehrer und Schulleiter bei Hermann Lietz. Dort […]
Ingo Till Krause
„Koloniale Schuldlüge“? Die Schulpolitik in den afrikanischen Kolonien Deutschlands und Britanniens im Vergleich
Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit
Die Abtretung der deutschen Kolonien in Afrika wurde von den Siegermächten des Ersten Weltkrieges mit der Behauptung begründet, dass Deutschland „unwürdig“ sei, Kolonien zu besitzen, weil es sie schlecht verwaltet habe. Dabei wurde vor allem auf die Schulpolitik verwiesen. Von deutscher Seite aus wurde diese Behauptung zurückgewiesen und als […]
Willi Buggert
Vom Schrotthandel zum Universitätsprofessor
Mit Spreewasser getauft
Im Jahre 1930 erblickte Willi Buggert - „mit Spreewasser getauft“ - in Berlin-Wedding das Licht der Welt.
Mit sechs Jahren kam er in die Volksschule in der Strelitzer Straße, unmittelbar an der Bernauer Straße gelegen, die bei der späteren Teilung Berlins in einen Ost- und einen Westsektor allgemein bekannt wurde, weil hier viele […]
Gerhard Geisler
1927ff.: Ein Weg durch Welten
Erinnerungen * Reflexionen
Es wird über Leben und Lebensabschnitte eines Angehörigen des Jahrgangs 1927 berichtet: Zunächst die Zeit des „Dritten Reiches“ mit Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in Berlin sowie der Dienst als Luftwaffenhelfer, Soldat mit Kriegsgefangenschaft und Flucht aus der Gefangenschaft. Es folgen die Nachkriegszeit mit Studium in Berlin sowie […]