Wissenschaftliche Literatur Förderung
Eine Auswahl unserer Fachbücher
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.

Michael Kleiner
Berufswissenschaftliche Qualifikationsforschung im Kontext der Curriculumentwicklung
Beschreibung der Facharbeit des Industriemechanikers anhand von Beruflichen Arbeitsaufgaben zur Entwicklung von Lernfeldern
Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Zukunft der dualen Berufsausbildung in der Bundesrepublik Deutschland wird die Forderung erhoben, die Aufgaben der Facharbeit sowie die betrieblichen Geschäfts- und Arbeitsprozesse bei der Entwicklung von Ausbildungs- und Lehrplänen stärker zu berücksichtigen. Es ergibt sich somit die Notwendigkeit, die konkrete Facharbeit empirisch zu erfassen, um sie als einen Ausgangspunkt für die Entwicklung beruflicher Curricula und die…
ArbeitsanalyseBerufsbildBerufsbildungsforschungBerufspädagogikBerufswissenschaftCurriculumentwicklungIndustriemechanikerMetalltechnikPädagogik
Rudolf Kammerl
Internetbasierte Kommunikation und Identitätskonstruktion
Selbstdarstellungen und Regelorientierungen 14- bis 16-jähriger Jugendlicher
Medienpädagogik und Mediendidaktik
Zehn Jahre nach dem Erscheinen von "Life on the Screen" (Turkle) greift das Buch die These kritisch auf, dass die internetbasierte Kommunikation der Internetnutzer auf deren Identitätsentwicklung deutlich Einfluss nimmt. Zur empirischen Überprüfung der geäußerten Wirkungsvermutungen wurden 14-16-jährige Jugendliche, die zu den Vielnutzern gerechnet werden können, 2001 bis 2003 in einer explorativen, qualitativen Studie begleitet.
Im ersten Teil des Buches wird…
HabilitationIdentitätInternetJugendlicheKommunikationMedienpädagogikMediensozialisationNeue MedienPädagogik
Michael Köck
Drehbuchentwicklung rechnergestützter Lernprogramme
Konzeption, Entwicklung, Einsatz und Evaluation eines didaktischen Autorenwerkzeugs in der gewerblich-technischen Ausbildung
Medienpädagogik und Mediendidaktik
Aufgrund des wachsenden Bedarfs vieler Unternehmen, schnell, zielgenau und dezentral zu schulen, aber auch aus Kostengründen, zeigen sich immer mehr Organisationen offen für innerbetriebliche Entwicklungen ("In-House-Entwicklungen"). Mit der Entwicklung rechnergestützter Lernprogramme durch das Bildungspersonal ist eine Definition des betriebsinternen Entwicklungsprozesses und der dort eingesetzten Werkzeuge notwendig. Werden betriebsinterne Lösungen zur Entwicklung…
AutorenwerkzeugBerufspädagogikBetriebliche AusbildungDidaktisches DesignDrehbuchentwicklungIn-House-EntwicklungMediendidaktikPädagogikRechnergestütztes Lernen
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Sachsen (Hrsg.)
Lehrerbildung auf dem Prüfstand
Anforderungen an eine zeitgemäße LehrerbildungFachtagung der GEW Sachsen und der Technischen Universität Dresden am 24.04.2004
Schulentwicklung in Forschung und Praxis
Kein anderes Dokument nimmt sich der gegenwärtigen Situation der sächsischen Lehrerbildung in einer solchen konzeptionellen Durcharbeitung an wie das Positionspapier des GEW-Landesverbandes Sachsen. Eben weil das Reformpapier innovative und konsensfähige Entwicklungsoptionen entwirft und weil es damit die längst überfällige Reform der Lehrerbildung in Sachsen angestoßen hat, fand es auf der Dresdener Tagung der GEW Sachsen und der Technischen Universität Dresden im April…
AusbildungBildungsgewerkschaft GEWErziehungswissenschaftHochschuleLehrerbildungszentrenLehrernachwuchsLehrkräftePädagogikSchule
Andrea Neubauer
Moderne Hochschul- Industrie-Kooperationen
Analyse mittels der Story Telling-Methode vor dem Hintergrund von Wissensmanagement
Wissen und Lernen in Organisationen
Unternehmen und Organisationen zeichnen sich zunehmend durch eine stärkere Nutzung zwischenbetrieblicher Kooperations- und Innovationsnetzwerke aus. Dies verlangt vor allem mehr Wissen und Expertise, mehr Lernfähigkeit und Innovationskompetenz. Eine Kooperation stellt eine anspruchsvolle Form der Koordination dar und hängt im wesentlichen davon ab, wie bewusst eine Organisation in Wissensarbeit investiert, um das Potential von Kooperationen auszuschöpfen. [...]
Hochschul-Industrie-KooperationKooperationLernenNarratives WissensmanagementPädagogikPsychologieStory Telling-MethodeVertrauenWissensmanagementWissenstransfer
Martina Geigle
Konzepte zum fächerübergreifenden Unterricht
Eine historisch-systematische Analyse ihrer Theorie
Spätestens seit der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse haben Schulreformthemen Hochkonjunktur. Unter anderem werden Konzepte zum fächerübergreifenden Lehren und Lernen diskutiert. Eine Überschreitung der Fachgrenzen soll Unterricht verändern bzw. verbessern. Dabei herrscht jedoch keineswegs Einigkeit darüber, was unter dem Stichwort fächerübergreifend zu verstehen ist. Eine systematische Aufarbeitung der unterschiedlichen Ansätze soll hier Klarheit…
FachstrukturGrundschuleInterdisziplinaritätPädagogikPrimarstufeReformpädagogikSachunterrichtSchulpädagogikSchulreform
Kirsten Eisfeld
Motorische Kompetenz und motorische Ressourcen im Seniorenalter
Eine Analyse von sportlich aktiven über 60-Jährigen
Schriften zur Sportwissenschaft
Das vorliegende Werk befasst sich mit der Problematik der Aufrechterhaltung von motorischer Kompetenz und damit von Selbständigkeit im Seniorenalter.
Aus der Kritik an reiner disziplinärer und meist ressourcenorientierter Forschung bei Altersgruppen über 60 Jahren in der Sportwissenschaft entstand ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das sich die Untersuchung von Zusammenhängen motorischer Kompetenz und Lebensqualität / Wohlbefinden zum Gegenstand gemacht…
AlterGerontologieKompensationLebensqualitätMotorische KompetenzMotorische RessourcenPädagogikSelbständigkeitSenioren
Ursula Kansy
Die staatspolitische Bedeutung der Religion in Dostojewskijs „Großinquisitor“
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Dostojewskij erforscht in seinen Romanen die Frage nach dem idealen Staatsmodell. Er stellt verschiedene Modelle vor, die in seiner Diskussion Bestand versprechen oder offensichtlich zum Scheitern verurteilt sind. Der ideale Staat soll nicht nur den Menschen den richtigen Weg ermöglichen, sondern muss auch Bestandskraft aufweisen. Er hat die Pflicht, nicht nur die richtigen Ziele zu verkörpern und den Menschen Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten, sondern auch Sicherheit zu…
Die Brüder KaramasowDie DämonenDostojewskijGeschichtswissenschaftLegitimitätMoralRechtswissenschaftReligionSchuld und Sühne
Benedikt van Spyk
Vertragstheorie und Völkerrecht im Werk des Hugo Grotius
Unter besonderer Berücksichtigung von „De iure belli ac pacis“ (1625)
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Kant verspottete ihn als leidigen Tröster. Rousseau bezichtigte ihn offen der Kollaboration mit den Tyrannen seiner Zeit. In der wissenschaftlichen Literatur hat sich inzwischen die Meinung durchgesetzt, dass Hugo Grotius inhaltlich nicht über seine Vorläufer hinausgekommen ist. Heute wird der einst so hoch gepriesene holländische Gelehrte weder als Vater des modernen Völkerrechts noch als Begründer des profanen Naturrechts anerkannt. Die wissenschaftliche…
GeschichtswissenschaftHugo GrotiusKontraktualistisches ArgumentNaturrechtNiederlandeOtfried HöffeTopikVertragstheorieVölkerrecht
Christian Kurzweg
Die Vertriebenenpolitik der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands
Das Beispiel Sachsen 1945-1950
Die Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen in die deutsche "Zusammenbruchsgesellschaft" zählte zu den größten Herausforderungen der ersten Nachkriegsjahre. Bis 1948 trafen im zerstörten und besetzten Rest-Deutschland etwa zwölf Millionen Menschen ein, von denen acht Millionen aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches und 3,6 Millionen aus Südost- und Südeuropa stammten. Schon aufgrund ihrer geographischen Lage wurde die sowjetische Besatzungszone (SBZ) am…
1945-1950BlockpolitikDDRFlüchtlingeGeschichtswissenschaftLiberal-Demokratische Partei Deutschlands LDPOder-Neiße-GrenzeSowjetische Besatzungszone SBZSozialistische Einheitspartei Deutschlands SEDVertriebene