Sprachwandel
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Katarzyna Plucińska
(Fremde) initial vorkommende Wortbildungseinheiten im gegenwärtigen Polnischen
Fremde initiale Wortbildungseinheiten (IWE) wie anty-, eko- oder super- gehören inzwischen zu Wortbildungsmitteln, die das heutige Polnische erfolgreich erweitern. Ihre Verbreitung lässt sich auf ein Zusammenspiel außersprachlicher Einflüsse, sprachübergreifender Tendenzen und sprachinterner Entwicklungen zurückführen. [...]
Romain Roland Eto
Deutsche Lehnwörter in zwei Fàŋ-Bətí-Sprachen Kameruns: Èwòndò und Búlù
PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse
In der Linguistik werden seit einiger Zeit vor allem integrierte Modelle propagiert, die das Ergebnis von Sprachkontakt anhand einer Reihe von Parametern prognostizieren. Allerdings findet Sprachkontakt nicht unter Laborbedingungen statt und die spezifischen historischen Umstände einer Sprachkontaktsituation haben einen wesentlichen Einfluss […]
Sylvia Handschuhmacher
Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache
Eine Einführung
Es gehört zu den grundlegenden Eigenschaften natürlicher Sprachen, dass sie im beständigen Wandel begriffen sind. Die konkrete Sprachpraxis mit ihren historischen Bedingungen und ihrer Einbettung in spezifische kulturelle Traditionen bildet die entscheidende Vermittlungsinstanz zwischen individuellen Neuerungen und deren kollektiver […]
Dennis Scheller-Boltz
Gender und Text
Zum Wandel von Textsorten und Konventionen in einer diversen Gesellschaft
Gender Studies – Interdisziplinäre Schriftenreihe zur Geschlechterforschung
Wie verändern die Gender-Diskussionen Sprache? Wie verändern sich Texte und ihre Konventionen unter dem Gender-Einfluss? Wie lässt sich heute gender-neutral sprechen oder schreiben?
Die neue Monografie von Dennis Scheller-Boltz widmet sich der Textproduktion und Textrezeption unter dem sich immer weiter verstärkenden Gender-Aspekt. […]
Katarína Seresová
Jobben oder arbeiten? Anglizismen ein bisschen anders
Die Deutschen sind „Wortbildungsfreudig“ und bei dieser Tätigkeit erfinderisch und geistreich. Trotzdem oder eben deshalb meiden sie nicht den Gebrauch der Anglizismen. Kein Wunder. In der deutschen Sprache finden wir auch den Ursprung lateinischer, griechischer und französischer Wörter. Also warum denn nicht auch englische. Da ist eine Frage […]
Ryszard Lipczuk & Krzysztof Nerlicki (Hrsg.)
Synchronische und diachronische Aspekte der Sprache
Sprachwandel – Sprachkontakte – Sprachgebrauch
Stettiner Beiträge zur Sprachwissenschaft
Der Spannungsbogen zwischen synchronischen und diachronischen Sichtweisen auf Sprachen bildet in der modernen Linguistik ein weit gefächertes Feld für den wissenschaftlichen Diskurs. Die in dem Band versammelten Beiträge polnischer und deutscher Germanisten und Slawisten schreiben sich in diese Diskussion ein. Davon zeugt das Spektrum der […]
Dimitrios Meletis
Sein oder des Nichtseins: Die Semantik des Genitivs der Negation im Russischen
Der Genitiv der Negation (GenNeg) ist ein für slawische Sprachen typisches linguistisches Phänomen, das im Russischen in zwei syntaktischen Positionen auftritt, in denen es jeweils mit einem anderen Kasus konkurriert: in der Subjektposition mit dem Nominativ, in der Objektposition mit dem Akkusativ. Diese Kasuskonkurrenzen stellen LinguistInnen […]
Dominik Banhold
Sprachnorm, Sprachbewertung, Sprachlehre
Zum Umgang mit flexionsmorphologischer Varianz in deutschen Schulgrammatiken (1801–1932)
PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse
In der sprachlichen Wirklichkeit trifft die Sprachgemeinschaft immer wieder auf sprachliche Varianten (wie ich fragte vs. frug, die Bogen vs. Bögen, runder vs. ründer, unser vs. unsrer). Dahinter stehen sprachhistorisch gesehen Sprachwandelprozesse und in der Sprachwissenschaft die Einsicht, dass Sprache sich nicht in einer invariablen […]
Katharina Kunz
Sprachliche Wandelprozesse im russischen öffentlichen Diskurs des 20.‑21. Jahrhunderts
Katharina Kunz setzt sich in ihrer Untersuchung am Beispiel der russischen Presse mit dem öffentlichen Sprachgebrauch vor der Revolution von 1917, in der Mitte der stalinistischen Periode (1936–1939) sowie am Ende der zweiten Regierungsamtszeit von Putin (2006–2007) auseinander.
Die sprachliche Analyse erfolgt in Verbindung mit dem […]
Sergej Nefedov, Ljubov Grigorieva, Bettina Bock (Hrsg.)
Deutsch als Bindeglied zwischen Inlands- und Auslandsgermanistik
Beiträge zu den 23. GeSuS-Linguistik-Tagen in Sankt Petersburg, 22.–24. Juni 2015
Sprache und Sprachen in Forschung und Anwendung
Die Literatur- und Linguistiktage der Gesellschaft für Sprache und Sprachen (GeSuS) e.V. fanden vom 22. bis zum 24. Juni 2015 zum ersten Mal in Russland statt. Als Gastgeber trat die älteste russische Universität, die Staatliche Universität Sankt Petersburg (Gründungsjahr 1725), auf, und zwar der Lehrstuhl für Deutsche Philologie, der für seine […]