Poesie
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Bruno Langer
Spurensuche in Böhmen – (Auto-)biographische Identitätsarbeit bei deutschböhmischen Kriegsenkeln in Form des „Green-Root-Writing“ an Orten ihrer nordböhmischen Wurzeln
Eine autonarrativ-leibbasierte Studie
HERODOT – Wissenschaftliche Schriften zur Ethnologie und Anthropologie
Die Studie „Spurensuche in Böhmen“ betrachtet die Suche nach dem Selbst von Menschen mit einem besonderen Hintergrund. Sie alle sind im Frieden geboren – trotzdem können sie nur schwer den familiären Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg entkommen. Geschichten, die für ihre Vorfahren mit Flucht, Vertreibung und innerer wie äußerer Emigration verbunden waren.
Diese Menschen sind heute etwa 45 bis 65 Jahre alt – und werden im Sinne ihrer generationalen […]

Mariya Donska/Lisa Maria Haibl/Goran Lazičić (Hrsg.)
Dichtung und Differenz
Südslavistische Beiträge zur 18. Tagung des Jungen Forums Slavistische Literaturwissenschaft 2022 in Graz
Der Band enthält die südslawistischen Beiträge zur 18. Konferenz des Jungen Forums für Slavistische Literaturwissenschaft (JFSL), die im Herbst 2022 am Institut für Slawistik der Universität Graz (Österreich) stattfand. Der Sammelband umfasst Artikel von DoktorandInnen und Postdocs verschiedener Universitäten in Europa und Nordamerika, die in deutscher, englischer oder bosnischer/kroatischer/serbischer Sprache verfasst sind. [...]

Friederike Krois
Der Körper ´Form´ der Seele ´Poesie´ – Das strukturelle Prinzip in den Klavierliedern Franz Liszts
Liszt – ein Liederkomponist? Ja, er schrieb nicht nur rauschende Klaviermusik und Symphonische Dichtungen, sondern auch über 100 Lieder.
Dabei handelt es sich um äußerst ungewöhnliche formale Exemplare der Gattung ‘Kunstlied‘: Opernhafte musikalische Szenen stehen neben unbegleitetem Sologesang und virtuoser Pianistik. Warum?
Die Autorin untersucht, inwiefern Liszt gerade diese unkonventionellen Einzelgebilde einsetzt, um uns seine Botschaften zu […]

Mariya Donska
Fiktion und Glaubwürdigkeit: Boris Chersonskijs Semejnyj archiv
Wahrheit oder Fiktion? Von klein auf lernen wir, zwischen ‚alltäglichen‘, ‚realitätsbezogenen‘ auf der einen und ‚künstlerischen‘, ‚spielerischen‘ Texten auf der anderen Seite zu unterscheiden. Doch was genau ist Fiktion und wie erkennt man fiktionale Texte? Das echte Verhältnis des Textes zur Realität ist oft ohne aufwendige Archivrecherche nicht fassbar. Daher spielt die Glaubwürdigkeit der Darstellung eine tragende Rolle. Der Begriff der Glaubwürdigkeit wird in diesem […]

Dagmar Berger
Ziel, Sinn und Existenz des Künstlers nach Jean-Paul Sartre
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Jean-Pauls Sartre ist und war eine Ikone des Geistes, der in einer faszinierenden Art und Weise die Bedeutung der Philosophie für den Fortbestand der gesellschaftlichen Entwicklung und des kulturellen Wandels aufgezeigt hat. Dieses Bestreben zieht sich quer durch Sartres gesamtes Werk, das in seiner Kindheit beginnt und auch seinen Niederschlag in Sartres Autobiografie „Die Wörter“ findet.
In brillanter Art und Weise erzählt Sartre in seinen kindlichen […]

Bernd Laroche
Das Libretto der Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ von Richard Wagner
Untersuchungen seiner philosophisch-poetischen Quellen der Romantik
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Der Dichter Thomas Mann schrieb 1931 über den Komponisten: „Wagner ist, als künstlerische Potenz genommen, etwas nahezu Beispielloses, wahrscheinlich das größte Talent aller Kunstgeschichte“.
Diese Untersuchung stellt die sprachliche Gestaltung des Librettos der Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ aus dem Geiste der deutschen Romantik dar.
Da Wagner mit seinem Werk die damalige Weltbühne der Grand Opera in Paris 1861 erobern wollte, war […]

Frank Bruno Wild
Suizidäre Metaphern
Transzendente Melancholien im Zeitalter der Schwarzen Romantik
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Die Schwarze Romantik gilt gemeinhin als Unterströmung der zwischen 1800 und 1830/50 sich erstreckenden Romantik und wird mit Schauergeschichten, Untoten, bösen Charakteren, fantastischen Traum- und Alptraumwelten, ja Vampiren und Fabelwesen in Verbindung gebracht.
Die handelnden Figuren schildern ihre Motivik differenziert und scharfsinnig, indem sie melancholische, depressive, rachsüchtige und todessehnsüchtige Gedanken äußern. Der menschliche Wahnsinn und das […]

Oliver Vogt
Kritik und Poesie – Der portugiesische Filmautor João Botelho
Joo Botelho ist der beständigste und meistbeachtete portugiesische Filmemacher seit Manoel de Oliveira. Er gilt als ein wahrer Chronist seines Landes – sein Werk, aus der Zeit zwischen 1977 und 2008, umfasst mittlerweile zwölf lange Spielfilme sowie zahlreiche Kurz- und Dokumentarfilme und bildet sowohl die portugiesische Film- als auch die Zeitgeschichte des Landes ab wie kein zweites.
Der Verfasser nähert sich dem komplexen und schillernden Œuvre Botelhos auf […]

Ralf Wittmer
Das Andere der Moderne – Die Präraffaeliten
In der Kunstgeschichte der Moderne spielen die Präraffaeliten generell nur eine geringe Rolle. In der Regel werden sie als ein kurzlebiger Bund junger englischer Künstler wahrgenommen, der nach einem revolutionären Beginn an den eigenen, zu hohen Ansprüchen scheiterte.
Ein Fortleben oder eine Weiterentwicklung von dem, was die ursprüngliche Gruppe begonnen hatte, wird oft bestritten bzw. als wenig bedeutend inszeniert, in jedem Fall aber nicht als Teil der im […]

Lara Brück-Pamplona
Mündliche Literatur und Nationalidentität in Brasilien
Das Beispiel José de Alencars und Mário de Andrades
Die brasilianische Literaturgeschichte ist von einer intensiven Beschäftigung mit der Frage nach der nationalen Identität gekennzeichnet. Vor allem in der Romantik und im Modernismus ist ein bewusstes Streben nach Nationalisierung und Modernisierung der brasilianischen Literatur und Kultur deutlich spürbar. Dabei lässt sich eine bedeutende Hinwendung zu den volkstümlichen Traditionen – der Folklore – und insbesondere zur mündlichen Literatur beobachten, die in den […]