Schweden
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Michael Lausberg
Der Große Nordische Krieg 1700–1721
Geschichtswissenschaftliche Studien
Seit Jahrhunderten ist die Ostsee das pulsierende Herz Nordeuropas, Nahrungsquelle, Urlaubsregion, Ort des Austausches von Waren und Ideen, Reichtümern, Schauplatz von Staaten und Krieg und Frieden. Skandinavier, Balten, Polen, Russen und Deutsche machten und machen die Ostsee zu einem transnationalen Begegnungsraum.
Der Große Nordische Krieg war für die weitere politische und geostrategische Weichenstellung für das 18. Jahrhunderts im europäischen Kontext von […]

Inken Schmidt-Voges & Nils Jörn (Hrsg.)
Mit Schweden verbündet – von Schweden besetzt
Akteure, Praktiken und Wahrnehmungen schwedischer Herrschaft im Alten Reich während des Dreißigjährigen Krieges
Schriftenreihe der David-Mevius-Gesellschaft
Was verbindet die Kurlande Sachsen und Brandenburg, die Herzogtümer Pommern, Hessen und Mecklenburg, die ehemaligen Erzstifte und Stifte Bremen, Magdeburg, Halberstadt, Verden und Osnabrück, die Residenzen Prag und Mainz, die Reichsstädte Frankfurt am Main, Augsburg, Nürnberg und Dinkelsbühl mit der Messestadt Leipzig? Sie alle hatten eine „Schwedenzeit“. Sie waren während des Dreißigjährigen Krieges von Schweden besetzt oder mit Schweden verbündet. [...]

Dorothée Goetze & Nils Jörn (Hrsg.)
Stadt – Land – Militär
Militärorganisation – Festungen – Einquartierung – Wahrnehmung. Schweden und seine deutschen Provinzen im 17. und 18. Jahrhundert
Schriftenreihe der David-Mevius-Gesellschaft
Am Ende der 1690er Jahre umfaßte die karolinische Armee etwa 25.000 Fußsoldaten, 11.000 Reiter und 6.600 Seeleute. In den deutschen Provinzen der schwedischen Krone, also in den Herzogtümern Vorpommern, Bremen und Verden sowie der Stadt Wismar, standen zudem etwa 10.000 geworbene Soldaten, die in zwei Kavallerie- und sieben Infanterieregimenter eingeteilt waren. Hinzu kamen weitere 6.500 Soldaten in den schwedischen Provinzen im Baltikum, also Estland und […]

Axel Harries
Der strafprozessuale Einsatz von Vertrauenspersonen und Informanten im europäischen Rechtsvergleich
Impulse für die Reformdiskussion in Deutschland?
Hochschule – Leistung – Verantwortung.
Forschungsbeiträge zur Verwaltungswissenschaft
Die Untersuchung beleuchtet den strafprozessualen Einsatz menschlicher Quellen, sog. Informanten und V-Leute, durch die verschiedenen Strafverfolgungsbehörden in Europa.
In sieben Länderberichten stellt sie die Rechtslage in Deutschland, Frankreich, Italien, Tschechien, Schweden, Norwegen und den Niederlanden dar. Dazu werden zunächst die unterschiedlichen Rahmenbedingungen für den verdeckten Einsatz von Privatpersonen im Ermittlungsverfahren erörtert. Dabei […]

Annabel Laura Wolf
Telemedizin im Rechtsvergleich
Moderne Technik, Kriege und Pandemien als Katalysatoren einer Liberalisierung
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Die Abhandlung gibt einen Überblick über Rechtsprobleme, die im Zusammenhang mit der Telemedizin auftreten. Welche rechtlichen Hürden bestehen bei telemedizinischen Behandlungen? Bedarf es einer grundlegenden Reform des Rechts, um den Anforderungen der Telemedizin gerecht zu werden? Oder bietet das bestehende Rahmenwerk bereits ausreichend Instrumente, um mit telemedizinischen Problemstellungen sachgerecht umgehen zu können? [...]

Anke Seeger
Wirtschaftliche Integration in Preußen nach 1815
Vergleichende Betrachtung der ehemals schwedischen und sächsischen Gebiete
Schriftenreihe der David-Mevius-Gesellschaft
Der Charakter Preußens als composite monarchy prägte seine Geschichte, wobei die politischen und territorialen Verwerfungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts besondere Herausforderungen zur Integration der 1815 hinzugewonnenen Landesteile mit sich brachten – schließlich liefen sie parallel zu den gesellschaftlichen und ökonomischen Wandlungsprozessen jener,Sattelzeit‘.
Die Potsdamer Dissertation widmet sich erstmals mit vergleichendem Blick der […]

Gottfried Lorenz
Vorbild Skandinavien?
Beitrag zum skandinavischen Selbstverständnis und zur Sicht unserer nördlichen Nachbarn auf Deutschland und die Deutschen
Geschichtswissenschaftliche Studien
Schweden, Dänemark und Norwegen sind für viele Deutsche Sehnsuchtsorte und gelten – oder besser: galten – lange Zeit als Hort der Demokratie. Ein „skandinavisches Menschenbild“ wird insbesondere auch in „Flensborg Avis“, der Zeitung der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein, geradezu als Kampfbegriff gegen alles Deutsche beschworen.
Bei genauerem Hinsehen aber bekommt diese positive Sicht auf den Norden und das verbreitete Skandinavien-Selbstbild Risse. […]

Joanna Andrzejewska
Wirklichkeitswahrnehmung im Lichte des kulturellen Relativismus
Eine trilateral-linguistische Studie des Deutschen, Polnischen und Schwedischen
Schriften zur Vergleichenden Sprachwissenschaft
„Der Mensch denkt, fühlt und lebt allein in der Sprache“ hat von Humboldt vor Jahren festgestellt. Die theoretischen und philosophischen Hintergründe dieser Feststellung, vor allem aber ihre Nachgeschichte, sowohl in der Kultur- als auch in der Sprachtheorie werden wir in dieser Studie darzustellen versuchen. Die Sprache fungiert als „Gussform“ für den Gedanken, in der der letztere gleichsam erstarrt und ihre Gestalt bekommt – wiederholt 200 Jahre später Sapir. Das Denken […]

Tilman Schierig
Herrschaft und Gerichtsverfassung im frühneuzeitlichen Schweden
„Wonach Du Dich zu richten hast“
Nach der Auflösung der Kalmarer Union zu Beginn des 16. Jh. ist die Herrschaftsausübung in Schweden im 16. und 17. Jh. geprägt von einem starken Zentralisierungsbestreben der Könige der Vasa-Dynastie. Dabei ist ein besonderes Augenmerk auf das Gerichtswesen als politischen Machtfaktor zu legen.
Der Verfasser stellt zunächst in einer Übersicht die ältere Gerichtsverfassung im Raum des heutigen Schweden von der Mitte des 14. Jh. bis ca. 1520 anhand ihrer […]

Katharina Woellert
Sexualitäts- und Reproduktionsdiskurse in Deutschland und Schweden (1918–1950)
Schriften zur Kulturgeschichte
Die politischen Debatten der 1920er bis 1940er Jahre in Deutschland und in Schweden beinhalteten trotz aller Unterschiede eine bedeutsame Gemeinsamkeit: das Bewusstsein um die "Gefahr", die eine bestimmte demographische Entwicklung für das gemeinschaftliche Wohl bedeutete. Eine Gefahr, die es zu bannen galt. Die individuelle Sexualität wurde mit einer kollektiven Bedeutung aufgeladen. Über sie gelang der Zugriff auf die Bevölkerung und das private Ehebett geriet zum […]