Rezeptionsästhetik
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Rüdiger Jung
Textualität und Performativität dramatischer Formen im Kontext Schule
Ein Beitrag zur Grundlegung der Dramendidaktik
Didaktik in Forschung und Praxis
Mit dieser Abhandlung wird ein Weg zum Umgang mit dramatischen Formen im schulischen Unterricht der Oberstufen aufgezeigt, der über bereits vorhandene Konzepte hinausführt: Textualität und Performativität dramatischer Formen erfahren in einem projektorientierten Unterricht der Fächer Deutsch und Darstellendes Spiel/Theater eine gleichwertige […]
Barbara Mutzbauer
Die Funktion der Unschärfe – Atmosphärische Kommunikation in der Weltausstellung
Dargelegt an Beispielen der Expo 2015 in Mailand
Museums- und Austellungswesen in Theorie und Praxis
Atmosphäre ist das Phänomen, das uns zu jeder Zeit umgibt, oftmals ohne bewusst wahrgenommen zu werden. Sie ist schwer fassbar, beschreibbar oder gar planbar und entzieht sich der objektiven Messbarkeit. Sie kann jedoch affizierende Wirkmacht entfalten – dann, wenn sie in Resonanz zum wahrnehmenden Subjekt tritt. Mit Atmosphäre zu operieren […]
Marina Wahl
„You’ve got a friend in me“ – Figurenkonzeptionen des narrativen computeranimierten Films am Beispiel der Pixar-Studios
Schriften zur Medienwissenschaft
Es gibt unzählige bekannte Animationsfilmfiguren, die zum Teil bereits über hundert Jahre alt sind. Angesichts der gegenwärtig hohen Popularität des Animationsfilms stellt sich die Frage, ob es wesentliche Unterschiede zwischen aktuellen und älteren Produktionen gibt und ob sich diese auch in den Charakteren dieser Filme […]
Klaus J. Schmatjko
Die Autonomie des Betrachters – Das Zusammenspiel von Methode und Intuition im Erschließen von Werken der bildenden Kunst
Nur zu oft erwartet der Betrachter vor einem Kunstwerk, dass es sich ihm ohne eigenes Zutun spontan erschließt. Doch häufig verweigern sich ihm die Werke, nicht nur die der zeitgenössischen Kunst. Der Verfasser untersucht Möglichkeiten und Nutzen für ein bewussteres Vorgehen des Betrachters.
Einerseits wird dafür ein systematischer […]
Jennifer Schlecking
Reflexion und Verklärung – Industrieller Fortschritt und gesellschaftliche Realität in der offiziellen Malerei des deutschen Kaiserreichs der 1870er bis 1890er Jahre
Von der offiziellen Kunstkritik und dem Publikum wurde an die deutsche Malerei, die auf den großen Kunstausstellungen der 1870er bis 1890er Jahre gezeigt wurde, die Anforderung gestellt, modernes Leben zu thematisieren. Diese Untersuchung geht der Fragestellung nach, inwieweit Umwälzungen des gesellschaftlichen Lebens tatsächlich in der […]
Sukmo Kim
Bildtitel
Eine Kunstgeschichte des Bildtitels
Der Bildtitel ist eine feststehende Bezeichnung für ein bestimmtes Kunstwerk. Da die Betitelung als künstlerischer Akt verstanden wird, wird der Titel in der Regel vom Künstler selbst vergeben. Aus diesem Grund gilt es als ausgeschlossen, den vom Künstler stammenden Titel ohne Absprache mit seinem Urheber zu ändern. Dass die Titelgebung als […]
Konstanze Jung
Stereotypisierungen und Hybridisierungen in ausgewählten deutschen Romanen nach 1945 unter Berücksichtigung der deutsch-polnischen Beziehungen –
Interkulturelle Perspektiven für das Fach Deutsch und den historisch-politischen Unterricht
EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung
Stereotypisierungs- und Hybridisierungserscheinungen sind in den vergangenen Jahrzehnten zu vielseitigen Forschungsparadigmen auf kultur- und literaturwissenschaftlichem Gebiet avanciert.
In der Studie wird der Fragestellung nachgegangen, wie diese Themenkomplexe, bezogen auf sechs deutsche Romane nach 1945, zum Erwerb […]
Adelheid Stephan
Die aristotelische Katharsis in rezeptionsästhetischer und erkenntnistheoretischer Perspektive
Das kathartische Prinzip der aristotelischen Tragödientheorie
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Im Diskurs über die Dichtkunst begegnete Aristoteles dem strengen Moralismus Platons, auf den Dionysien lediglich eine gereinigte Zweckpoesie zuzulassen, mit einem gemäßigten Realismus durch seine Schrift Περι Πoιητικής („Über die Dichtkunst“), in der er die erste Tragödiendefinition mit der Setzung der κάθαρσις als rezeptionsästhetisches […]
Ulrich Christian Schäfert
NICHT SEHEN – als Weg zum UN-SICHTBAREN: Bild-Werdungen und praktisch-theologische Perspektiven
Schriften zur Praktischen Theologie
Das Buch im Schnittbereich von Kunst und Theologie stellt die grundsätzliche Frage, inwieweit Kunst zum Un-Sichtbaren führen kann. Die überraschende These: Gerade "Nicht-Sehen" kann Hilfe für eine Begegnung mit dem Un-Sichtbaren sein. Dabei wird deutlich, dass der einzelne Betrachter konstitutiv für das Werden des Bildes ist, erst im Gegenüber […]