Emotionen
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Carolin Retzlaff-Fürst
Das lebende Tier im Schülerurteil
Bodenlebewesen im Biologieunterricht – eine empirische Studie
Didaktik in Forschung und Praxis
Diese Studie im Gebiet der Biologiedidaktik legt den Fokus unmittelbar auf den Biologieunterricht in der Praxis. Die Verfasserin behandelt dabei das traditionsreiche Gebiet der Formenkunde als Bestandteil der Umweltbildung im Biologieunterricht.
Es ist das Ziel gesetzt, wissenschaftliche Konzepte zu Bodenorganismen und deren Bedeutung für den Biologieunterricht herauszusondern, Schülervorstellungen zu ausgewählten und für den Biologieunterricht relevanten […]

Ulrike Graf
Schulleistung im Spiegel kindlicher Wahrnehmungs- und Deutungsarbeit
Eine qualitativ-explorative Studie zur Grundlegung selbstreflexiven Leistens im ersten Schuljahr
Leistung ist in der Schule vom ersten Schultag an allgegenwärtig und unausweichlich. Erwachsene legen fest, welche Leistungen die Schülerinnen und Schüler zu erbringen haben und was als Leistung gilt. Aus Sicht einer konstruktivistisch orientierten, am Kind als Subjekt seines Leistungsprozesses interessierten Pädagogik stellt sich die Frage: Wie nehmen Schülerinnen und Schüler selbst ihre Leistungen wahr? Und wie deuten sie sie? [...]

Thomas A. Langens
Wille und Gewissheit
Automatische und intentionale Emotionsregulation
Auf welche Weise gewinnen Menschen Kontrolle über negative Emotionen und belastende Gedanken? Thomas A. Langens argumentiert gegen die verbreitete Annahme, dass Emotionen direkt durch die Anwendung willentlicher Kontrollstrategien reguliert werden können.
Auf der Grundlage der rezenten Forschung zu paradoxen Effekten intentionaler Kontrolle und den Konsequenzen von Reaktionserwartungen wird ein Modell formuliert, das die Interaktion intentionaler und […]

Dorothee Elisabeth Kalisch
Empörung
Psychologische Grundlagen ihrer gezielten Veränderung
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
Diese Forschungsarbeit behandelt die Emotion ‘Empörung‘ mit dem Anliegen, Ansatzpunkte für ihre gezielte Veränderung aufzuzeigen und damit die Bearbeitung von Konflikten in den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern zu fördern. Den Ausführungen liegt ein kognitivistisches Emotionsverständnis zugrunde, wonach Emotionen als globale, rasche und kognitiv gehaltvolle Urteile über die subjektive Bedeutsamkeit von Sachverhalten gelten.
Ein Theoriekapitel betrachtet […]

Monika Equit
Sprachinhalt und Mimik bei der Kommunikation von Ärger
Ein empirischer Vergleich zwischen schriftlich und mündlich berichteten Ärgererlebnissen
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
In der Studie werden verschiedene Ausdruckskanäle bei der Kommunikation von Ärger untersucht. Zum einen wird der verbale Ausdruckskanal im Hinblick auf die darüber transportierten Sprachinhalte betrachtet, zum anderen wird der mimische Ausdruck als Beispiel eines nonverbalen Kommunikationskanals untersucht. Hierzu werden 74 erzählte und niedergeschriebene selbsterlebte Ärgergeschichten ausgewertet.
Ein besonderes Anliegen der Verfasserin besteht neben der […]

Katja Kauer
Banaler und dämonischer Sex in der Literatur um 1900 und um 2000
„Voneinander Besitz ergreifen oder einfach kopulieren: … Zwischen der Anatomie und dem Imaginären“
Schriften zur Kulturwissenschaft
Die Autorin befasst sich mit der Diskursivierung des sexuellen Aktes in der Literatur um 1900 und um 2000. Den Schwerpunkt der Untersuchungen bildet die kritische Auseinandersetzung mit dem „banalen Sex?, der in Teilen der Gegenwartsliteratur um 2000 als ein von jeglicher emotionaler Bindung losgelöster Akt dargestellt wird. Die Vorstellung von banalisierter Sexualität hängt mit dem von der Sexualwissenschaft etablierten Begriff der „neosexuellen Revolution“ zusammen, der […]

Elisabeth Waller
Somatoforme Störungen und Bindungstheorie
Eine empirische Studie zur Bindungsrepräsentation und Affektregulation bei Patienten mit körperlichen Beschwerden ohne ausreichend erklärenden Organbefund
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
Somatoforme Störungen sind neben Klagen über körperliche Beschwerden durch eine auffällige Störung im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen charakterisiert. Interpersonelle Probleme einschließlich derjenigen, die sich infolge eines spezifischen Krankheitsverhaltens in der Arzt-Patient-Beziehung entfalten, gehören zu den zentralen behandlungsbedürftigen Aspekten dieser Krankheitsgruppe. Aufgrund der frühen Entstehung und Chronizität dieses maladaptiven Bewältigungs- und […]

Carola Smolenski
Emotionsregulation und Subjektives Wohlbefinden im Jugendalter
Studie zur primärpräventiven Förderung der Emotionsregulation im schulischen Kontext unter Einbeziehung der elterlichen Fremdbeurteilung
Studien zur Kindheits- und Jugendforschung
Ausgehend von der Annahme eines Zusammenhangs zwischen dem individuellen Bewältigungsverhalten und dem subjektiven Wohlbefinden einer Person, geht Carola Smolenski der Frage nach, welche adaptiven Bewältigungsprozesse zu einem positiven Wohlbefinden führen. Eines der Ziele des Forschungsprojektes war es, die primärpräventive Förderung adaptiven Emotionsregulationsverhaltens von unauffälligen Jugendlichen zu untersuchen.
Als Grundlage für diese […]

Gabriele Kuhn-Zuber
Die Werteerziehung in der öffentlichen Schule
Religions- und Ethikunterricht im säkularen Staat
Verfassungsrecht in Forschung und Praxis
Der Ruf nach einer wertorientierten Erziehung in der öffentlichen Schule wird umso lauter, je mehr die Gesellschaft einen Werteverlust bei Kindern und Jugendlichen feststellt und beklagt. Der Staat und die Schulen sollen die Aufgaben übernehmen, denen die Elternhäuser offenbar oder vermeintlich nicht mehr gewachsen sind.
Über viele Jahrhunderte war Werteerziehung zuvörderst Aufgabe des Religionsunterrichts; die so vermittelten Werte waren meist […]

Justyna Magdalena Krauze
Vom letzten Preußen zum deutschen Kaiser
Das Bild der Hohenzollernkaiser in Tagebüchern und Berichten ihrer Zeitgenossen
Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit
Am 18. Januar 1871 tauscht Wilhelm I., König von Preußen, seine königliche Würde gegen die kaiserliche. Mit diesem Ereignis gewinnt die Geschichte der Hohenzollern eine neue Qualität: Sie werden Kaiser des Deutschen Reiches. Dass sie auch als Menschen für die Personen ihrer Umgebung interessant waren, beweisen die zahlreichen Tagebücher ihrer Zeitgenossen, in denen die drei Hohenzollernkaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. mit Lob und Kritik dargestellt […]