Tod
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Pascal Heberlein
Zerstörte Lebensgeschichten – Mikroanalyse von Interviews chronisch hospitalisierter Holocaustüberlebender
IMAGO VITAE – Schriften zur Biographieforschung
„Auschwitz, das ist der Tod, der totale, absolute Tod – des Menschen, aller Menschen, der Sprache und der Vorstellungskraft.“ (Elie Wiesel)
Viele Überlebende der Shoah verfielen nach Kriegsende in ein Schweigen: Sei es, weil sie die traumatischen Erfahrungen abspalteten, sei es, weil sie diese selbst für unwirklich und nicht […]
Britta Bauer
Baumbestattungen in Deutschland
Sozialwissenschaftliche Untersuchung einer alternativen Bestattungsform
SOCIALIA – Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse
Die Eröffnung des ersten Bestattungswaldes im Jahr 2001 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Sepulkralkultur. Auch wenn Baumbestattungen gemessen an der Zahl der Gesamtbestattungen bisher nur einen marginalen Anteil ausmachen, so trifft diese alternative Bestattungsform doch den Zeitgeist und die Nachfrage steigt stetig an. […]
Hans M. Schmidt
Die letzte Signatur – Grabstätten deutscher Künstler des 20. Jahrhunderts
Mit 140 Beispielen dokumentiert dieses Buch in einzigartiger Fülle und Vielfalt Grabstätten wichtiger Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts aus allen Regionen. Es sind vor allem Maler, Bildhauer, Zeichner und Meister der Druckgraphik. Hinzu kommen einige bedeutende Architekten und Fotografen. [...]
Jung Wha Huh
Begegnung und Bewegung
Ottilie in Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften unter besonderer Berücksichtigung der Konfiguration
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Das goethesche Schreiben lebt von dem Gesagten und zugleich von dem Nicht-Gesagten. Seine Texte verweben das Vorhandene und die Lücke. Und das, was Goethe eigentlich sagen will, verbirgt sich in diesem Unausgesprochenen. Daher wollen die geschriebenen Worte ganz genau, mit besonderer Aufmerksamkeit, gelesen werden, damit […]
Gisela Kaben
Mácha-Rezeption
Die Jubiläumsfeier 1936 in Leitmeritz und ihr Umfeld
In den hundert Jahren nach seinem Tod wandelte sich das Ansehen des tschechischen romantischen Dichters Karel Hynek Mácha radikal. Vom „untschechischen“ Schriftsteller wurde er zum Nationaldichter und nationalen Symbol. Das manifestierte sich bei den Feierlichkeiten im Jahre 1936 in seiner Sterbestadt Leitmeritz, welche hier in Vorbereitung und […]
Verena Zell
Erzbischof Hildebald von Köln
Untersuchungen zu seiner Rolle im Reformprogramm Karls des Großen
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Erzbischof Hildebald von Köln hatte Karl dem Großen bereits 20 Jahre lang als Erzkapellan gedient, als er ihn am 28. Januar 814 auch während dessen letzter Stunden begleitete und ihm die Sterbesakramente spendete. Mit dem Tod Karls des Großen erfuhr eine prägende Zeit der Reformen im Frankenreich eine Zäsur. Nicht nur in der Reichsorganisation, […]
Gottfried Lorenz unter Mitarbeit von Ulf Bollmann
Diskriminieren – Kriminalisieren – Eliminieren
Studien zur Geschichte der Homosexualität in Hamburg vor und nach 1945
Schwule wurden in Hamburg wie überall in Deutschland bis Ende des 20. Jahrhunderts diskriminiert, oft kriminalisiert und zu Gefängnis- und Zuchthausstrafen verurteilt und während der NS-Zeit nicht selten eliminiert, d.h. sie verschwanden in Konzentrationslagern, wo viele von ihnen ums Leben kamen.
Die Freie und Hansestadt Hamburg war […]
Andreas-Michael Kuhn
Topografien der Apokalypse
Rom in Wolfgang Koeppens „Der Tod in Rom“, Rolf Dieter Brinkmanns „Rom, Blicke“ und Federico Fellinis „Roma“
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
"Riesenkaff", "Vorhölle", "kaputt mundi" - so charakterisieren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Schriftsteller und Filmemacher unterschiedlichster Couleur - darunter z. B. Rolf Dieter Brinkmann, Christian Friedrich Delius, Federico Fellini, Wolfgang Koeppen, Carlo Levi, Alberto Moravia, Pier Paolo Pasolini und Josef Winkler – die […]
Gunnar Giese
Effizienz, Gerechtigkeit und Anreize zur Organgewinnung am Beispiel der Nierenallokation
Organ-Allokationssysteme im internationalen Vergleich
Gesundheitsmanagement und Medizinökonomie
Während noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ein chronisches Nierenversagen unweigerlich den Tod des Patienten bedeutete, so ermöglichen heutzutage die Dialyse und die Organtransplantation den Betroffenen häufig ein langes Leben mit ihrer Krankheit, in vielen Fällen mit einer guten oder sogar einer sehr guten […]
Sebastian Löcherbach
Die interessengerechte Nachfolge in der Familien-GmbH
Interdisziplinäre Schriftenreihe „Familienunternehmen“
Der Gesetzgeber hat die GmbH als typische Kapitalgesellschaft konzipiert. In der Praxis wird sie aber weitgehend wie eine Personengesellschaft ausgestaltet. In den meisten Fällen handelt es sich somit um Gesellschaften, die zwar in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft agieren, ihre interne Struktur aber gleichwohl – soweit möglich – […]