Unfallversicherung
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Hagen Christmann
Der Sachschaden in der gesetzlichen Unfallversicherung
Hagen Christmann konzentriert sich auf die Darstellung der §§ 8 Abs. 3 und 13 SGB VII. Nach einem Überblick über die Entstehungsgeschichte der Normen ordnet er sie in das System der Sozialversicherung ein, wobei die differierenden Systeme berücksichtigt und kritisch gewürdigt werden. Der Verfasser zeigt auf, dass eine eindeutige Einordnung bei stark ausdifferenzierten Systemen nicht möglich ist, bei weit gefassten Systemkategorien dagegen ohne Erkenntniswert bleibt. […]

Thomas Hildebrandt
Steuerung des Heilverfahrens auch für Beamte?
Ein Vergleich der Unfallfürsorge mit der gesetzlichen Unfallversicherung
Hochschule – Leistung – Verantwortung.
Forschungsbeiträge zur Verwaltungswissenschaft
Bei Arbeits- bzw. Dienstunfällen in der öffentlichen Verwaltung unterscheidet sich die Absicherung von Tarifbeschäftigten und Beamten erheblich. Dies gilt nicht nur für die Frage der Absicherung während eines Kantinenbesuchs oder bei einem Wegeunfall. Besondere Brisanz bekommt die unterschiedliche Behandlung vor allem dann, wenn beide Statusgruppen die gleichen Aufgaben wahrnehmen. Während die Unfallversicherung für Tarifbeschäftigte eine umfassende Steuerung der […]

Britta Trasker
Soll Betriebssport künftig weiterhin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen?
In einer Zeit, in der ein Großteil der Arbeitnehmer seine Arbeit am Computer verrichtet, ist der körperliche Ausgleich ein unverändert aktuelles Thema. Um einseitige körperliche Belastungen und den Bewegungsmangel zu kompensieren, treiben viele Arbeitnehmer Sport, häufig unter Förderung seitens der Arbeitgeber.
Sportliche Aktivitäten sind allerdings immer mit einem Verletzungsrisiko verbunden. Hier stellt sich die Frage nach der Absicherung des Sportlers. Neben […]

Robin Dresenkamp
Unternehmensspezifische Parameter in der Schaden- und Unfallversicherung nach Solvency II
Kritische Analyse und simulativer Vergleich der Berechnungsmethoden
Der Großteil der Schaden- und Unfallversicherungen verwendet zur Ermittlung des nach Solvency II geforderten Solvenzkapitals die Standardformel. Bedeutende Parameter der Standardformel basieren jedoch auf europäischen Marktdurchschnitten und pauschalen Annahmen. Aus diesem Grund kann das individuelle Risikoprofil der Unternehmen oftmals nur eingeschränkt abgebildet werden. Der Autor beschäftigt sich mit den verschiedenen Methoden zur Berechnung unternehmensspezifischer […]

Nadine Müller
Rechtliche Probleme der Lebendorganspende
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Der Arbeit ist die Lebendorganspende aus medizinischer Sicht, insbesondere der aktuelle Stand in Deutschland, vorangestellt.
Im rechtlichen Teil widmet sich die Untersuchung dem Urteil des Bundesgerichtshofes zur Aufklärung potentieller Lebendorganspender aus dem Jahre 2019, sodann schwerpunktmäßig dem Versicherungsschutz des Lebendorganspenders im SGB V und im SGB VII.
Die dem Versicherungsschutz zugrunde liegenden Novellierungen der Reform aus dem […]

Michael Kruschinsky
Die rechtliche Bedeutung sogenannter alterstypischer Veränderungen für die Minderung der Erwerbsfähigkeit, den Grad der Schädigungsfolgen und den Grad der Behinderung
Die Studie befasst sich mit Fragen der Bemessung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE), des Grades der Schädigungsfolgen (GdS) und des Grades der Behinderung (GdB), denen als zentrale Begriffe in der gesetzlichen Unfallversicherung, dem sozialen Entschädigungsrecht und dem Schwerbehindertenrecht besondere Bedeutung zukommt. Besonders wird untersucht, ob sich alterstypische Veränderungen wie etwa die altersbedingte Verminderung der körperlichen und geistigen […]

Sang-Ho Oh
Der unfallversicherungsrechtliche Regress gegen den Arbeitnehmer im Vergleich zur arbeitsrechtlichen Haftung des Arbeitnehmers
Schriften zum Versicherungs-, Haftungs- und Schadensrecht
Die Haftung des Arbeitnehmers ist im deutschen Recht abweichend vom allgemeinen Zivilrecht geregelt. Allerdings gibt es dafür zwei unterschiedliche Regelungssysteme. Für Personenschäden, die der Arbeitnehmer gegenüber Kollegen und dem Arbeitgeber verursacht, ist seine unmittelbare zivilrechtliche Haftung gegenüber den Geschädigten gemäß §§ 104 ff. SGB VII grundsätzlich ausgeschlossen, und die Haftung des Arbeitnehmers wird durch einen Regressanspruch der […]

Teresa Baur
Das Hinterbliebenengeld
Eine weitere Form des Ersatzanspruchs eines mittelbar Geschädigten?
Schriften zum Versicherungs-, Haftungs- und Schadensrecht
Das Hinterbliebenengeld ist ein gesetzlich normierter Bestandteil der Ersatzansprüche bei Tötung eines Menschen. Es ist durch Gesetz vom 17.7.2017 seit dem 22.7.2017 nicht nur ins BGB, sondern in weitere Kodifikationen, wie beispielsweise in das StVG, das ProdHaftG und das HPflG, aufgenommen worden. Bereits die Einführung des Hinterbliebenengeldes war nicht zuletzt deshalb sehr umstritten, weil das Hinterbliebenengeld einen Fremdkörper in der deutschen […]

Claudia Rühs
Zur grenzüberschreitenden Inanspruchnahme von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nach Arbeitsunfall und Berufskrankheit
Wachsende Mobilität und ein stetig steigender grenzüberschreitender Austausch von Waren und Dienstleistungen gewinnen im Bereich der sozialen Sicherung, insbesondere dem Sozialversicherungsrecht, seit mehreren Jahren an Bedeutung. Als Folge dessen ist das Thema der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung von beständiger Relevanz in Wissenschaft und Praxis. Für den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung hat der Gesetzgeber durch die § 13 Abs. 4 und Abs. 5 SGB V […]

Heinz-J. Bontrup, Thomas Korenke, Mike Wienbracke (Hrsg.)
Arbeit – Personal – Soziales
Festschrift zum 65. Geburtstag von Peter Pulte
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
Die Herausgeber haben die 13 Beiträge der Festschrift, von Kollegen und Wegbegleitern aus der Praxis und Wissenschaft sowie der Politik verfasst, nach den Themenfeldern „Arbeit(-srecht)“, „Personal(-wirtschaft)“ und „Soziales“ geordnet.
Was den erstgenannten Themenbereich betrifft, so lässt sich hier – ganz auf der Höhe der Zeit – ein Schwerpunkt im sogenannten „Europäischen Arbeitsrecht“ (im weiteren Sinn) ausmachen, welches immer mehr auf das […]