Sozialisationsforschung
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Barbara Ocklenburg
Geschwisterbeziehungen im Alter
Eine qualitative Untersuchung zu Auswirkungen kritischer Lebensereignisse
Schriften zur Sozialisationsforschung
Eine qualitative Untersuchung zu Auswirkungen kritischer Lebensereignisse
Geschwisterbeziehungen dauern typischerweise länger an als Beziehungen zu Eltern, Lebenspartner*innen und Freund*innen; sie stellen somit die längsten sozialen Beziehungen im Leben des Menschen dar. Geprägt werden sie vom elterlichen Verhalten, dem Umfeld, dem Alter und Geschlecht. Im Lebensverlauf können sich Geschwister sowohl gegenseitig unterstützen als auch Konflikte oder Rivalitäten […]

Leonhard Besl
Die Familie: Neuinterpretation einer traditionellen Form sozialer Organisation
Schriften zur Sozialisationsforschung
Gemeinhin wird eine freundschaftliche Beziehung als frei und eine familiäre als unfrei bezeichnet. Dagegen möchte ich behaupten: Weil wir alle in unsere Lebensstrukturen ungefragt hineingeboren wurden, können wir nicht sagen, diese Beziehung ist frei und jene unfrei, vielmehr muss man sich jede Beziehung erarbeiten.
Stattdessen stellt sich die Frage nach der individuellen Verantwortung, die familiär tatsächlich anders gelagert ist als in einer Freundschaft. Aber […]

Christa Schmalzhaf-Larsen
Geschlechtersozialisation im Kontext
Eine Perspektive auf die mittlere Kindheit und die frühe Adoleszenz
Schriften zur Sozialisationsforschung
Mit brilliantem soziologischen Sachverstand und einem hohen Maß an soziologischer Phantasie schafft die Autorin dieses Buches inhaltliche Verbindungen zwischen zwei bisher unverbunden Forschungssträngen, die zudem verschiedenen Theorietraditionen entstammen.
Bisher liefern vor allem konstruktivistisch inspirierte empirische Studien Erkenntnisse über das subjektive und kollektive Verständnis vom Mädchen- bzw. Junge-Sein, wenn Prozesse der Geschlechtersozialisation […]

Christa Jana Scheunemann
Mobilitätserfordernisse von Akademikerinnen in Fernbeziehungen
Eine Studie zu den Auswirkungen auf die Lebensführung akademisch gebildeter Frauen unter Einbeziehung narrativer Interviews
Schriften zur Sozialisationsforschung
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht nicht die Fernbeziehung an sich, sondern die Akademikerinnen, die in Fernbeziehungen leben. Die Autorin fragt, wie Frauen aus dem akademischen Milieu mit der Situation einer Fernbeziehung umgehen, wie sie diese kommunizieren und reflektieren, und welche Auswirkungen gesellschaftliche Mobilitätserfordernisse auf ihre Lebensführung haben. Ausgehend von der These, dass Mobilitätserfordernisse in den letzten Jahren zugenommen bzw. […]

Christa Leonhard Besl
Über die Freundschaft
Annäherungen an einen sozialen Grundbegriff
Schriften zur Sozialisationsforschung
In diesem schmalen Band soll die Freundschaft als tatsächliche und ursprünglich individuell – vom Menschen persönlich – entschiedene Sozialisationsform Thema sein.
Im ersten Teil werden einige inhaltliche Merkmale erörtert, welche die Freundschaft als soziale Beziehungsform etwa von der unverbindlicheren Bekanntschaft und der verbindlicheren, weil systemisch vorgegebenen Familienstruktur auszeichnen: Im Bewusstsein um die Tatsache, dass Freundschaft […]

Christa Adolf Stegmiller
Von der Diktatur zur Demokratie – 70 Jahre Frieden in Europa
Auf Spurensuche
Schriften zur Sozialisationsforschung
Wie können sich die Gesellschaft und der Einzelne zum friedlichen Miteinander in menschlicher Würde entwickeln?
Der Verfasser zeichnet nicht nur Ereignisse der Vergangenheit nach, sondern zieht in die Zukunft weisende systematische Lehren daraus. Er gibt allen Eltern sowie Berufsgruppen, die in der Lehrtätigkeit, Erziehungsarbeit, Kinderbetreuung, Sozialarbeit, Seelsorge und anderen Zweigen tätig sind, einen wertvollen Ratgeber an die Hand. Der Autor […]

Christa Tabea Bienek
Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Japan
Informelle Sozialisation als Zugang zur Vaterrolle
SOCIALIA – Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse
Der durch den fortschreitenden demographischen Wandel verursachte Rückgang an Erwerbsfähigen rückt die sozialwissenschaftliche Fragestellung des Themenfeldes Work-Life Balance (WLB) auch verstärkt in den Fokus von Politik und Wirtschaft. In der medialen Berichterstattung wird der Begriff WLB meist synonym im Sinne einer Vereinbarkeit von Beruf und Familie verwendet, bezieht sich dabei jedoch insbesondere auf die Herausforderungen, denen Mütter im Spannungsfeld von Beruf […]

Christa Elvira Scholz
„Männer sind alle gleich“ und „Typisch Frau“
Geschlecht im internationalen Vergleich
Schriften zur Sozialisationsforschung
"Männer sind alle gleich" und "Typisch Frau" beschäftigt sich damit, ob die Wertorientierungen von Männern bzw. Frauen bei gleicher Sozialisation im internationalen Vergleich gleich oder ähnlich sind. Ziel der Studie ist die Identifizierung von "typischen" Männern bzw. "typischen" Frauen. Werte werden verstanden als im individuellen Überzeugungssystem verankerte Dispositionen hinsichtlich des Wünschenswerten, vermittelt in einem lebenslangen Sozialisationsprozeß. […]

Christa Bernhard Ohlmeier
Kinder auf dem Weg zur politischen Kultur
Politisch(relevant)e Sozialisation durch Institutionalisierung einer demokratischen Streitkultur in der Grundschule
Schriften zur Sozialisationsforschung
Kinder sind (immer schon) auf dem Weg zur politischen Kultur. Beobachtungen aus dem Grundschulalltag deuten darauf hin, dass die jungen Heranwachsenden bereits politisch relevante Bewusstseinsmerkmale und Handlungskompetenzen entwickeln bzw. ausbilden. Dabei ist weitgehend ungeklärt, wie sich politisch-gesellschaftliche Lernprozesse von Kindern auf dem Hintergrund ihrer aktuellen Lebensbedingungen und im Zusammenwirken verschiedener sozialisationsrelevanter […]

Christa Marita Fritz
Unerwünscht anders
Gesellschaftliche Diskriminierung aus der Sicht körperbehinderter Erwachsener
Schriften zur Sozialisationsforschung
Dieses Buch beschreibt die tatsächlich empfundene Lebensrealität lebenslang körperbehinderter Menschen. Definieren sie ihren sozialen Stellenwert primär über ihre Stellung im System gesellschaftlicher Arbeit oder durch defizitäre Entfaltungschancen in anderen Lebensbereichen wie Familie und Partnerschaft? Hierbei ist die erlebte emotionale Qualität der Beziehung zwischen Eltern und dem Körperbehinderten in der Kindheitsphase von besonderer Bedeutung. [...]