Kant
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Alexandra Nießen
August Weismanns Theorie der Erb-Substanz
Philosophische Begriffe für ein biologisches Rätsel
Schriften zur Ideen- und Wissenschaftsgeschichte
Eine Geschichte der Vererbung begriffsgeschichtlich mit „Substanz“ zu eröffnen, hat es bisher noch nicht gegeben. Das Buch August Weismanns Theorie der Erb-Substanz von Alexandra Nießen schafft hier Abhilfe.
Ausgang nimmt ihre Untersuchung bei den Substanz-Konzeptionen von Aristoteles, Descartes, Leibniz, Kant und Hegel. Teile ihrer philosophischen Gedanken finden sich in naturwissenschaftlichen Überlegungen sichtbar wieder, zeigt der Text der Autorin. […]

Jeong-Ho Bae
Kants transzendentale Deduktion der Kategorien als Begründung der Metaphysik der Natur
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Jeong-Ho Bae untersucht die transzendentale Deduktion der Kategorien in der zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft, die zu den zentralen Lehrstücken der theoretischen Philosophie Kants gehört.
In dieser Untersuchung wird sie nach Kants eigenen Bemerkungen und Hinweisen als derjenige transzendentale Beweis der objektiven Gültigkeit der Kategorien interpretiert, der zur Begründung der Möglichkeit der Metaphysik der Natur als Wissenschaft a priori dient. […]

Urs Leander Tellkampf
Zur Genesis des ästhetischen Fundamentalismus
Historische, typologische und soziologische Untersuchungen
Schriften zur Ideen- und Wissenschaftsgeschichte
Die Studie untersucht die Grundlagen des ästhetischen Fundamentalismus in der von H. A. Korff so bezeichneten "Goethezeit" (1770-1830). Ein wesentliches Kennzeichen dieser Epoche ist der Versuch, auf die Aufklärung und den darin involvierten Niedergang traditionaler Werte und Weltanschauungen mit dem Entwurf eigener Geschichtsbilder und Mythologien zu antworten. Diese wollen als Traditionsgründungsakte zugleich eine Kompensation der mit der Aufklärung gegebenen […]

Hanns-Dieter Voigtländer
Sinnsuche im Horizont des Todes: Die Idee des richtigen Lebens
Gedanken zum Ursprung und Wesen der Philosophie in systematischer und historischer Betrachtung
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Die Besinnung auf die ursprüngliche Bedeutung der Philosophie ist in unserer Zeit notwendig, weil der heutige Mensch in einer seine gesamte Existenz bedrohenden Orientierungslosigkeit lebt. Einfache Wege aus dieser Orientierungslosigkeit kann niemand aufzeigen. Was aber möglich ist, ist dies: klare Modelle von Lebens- und Weltdeutung vorzutragen, welche die besten Köpfe im Laufe der abendländischen Geistesgeschichte in der Philosophie und in der großen Dichtung entwickelt […]

Deborah Thiele
Die Rezeption des Religionsverständnisses von Hegel und Schleiermacher bei Hermann Friedrich Wilhelm Hinrichs
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Die meisten Theologen und Religionsphilosophen der Aufklärung, sowie des Deutschen Idealismus sind heutzutage sehr oft und intensiv erforscht. Hierbei ist der Religionsphilosoph HERMANN FRIEDRICH WILHELM HINRICHS [1794-1861] so gut wie nie erwähnt worden; doch war es aber gerade dieser, welcher eine wichtige Rolle im religionsphilosophischen Streit jener Epoche spielte. Im 19. Jahrhundert kam eine Diskussion über den Religionsbegriff auf, welche maßgeblich von HEGEL und […]

Helga Scheibenpflug
Die höchste Stufe der Moral
Adäquate Beschreibung anhand des Stufenmodells der Moralentwicklung von Lawrence Kohlberg unter Weiterführung der Kritik der praktischen Vernunft Immanuel Kants
Diese Beschreibung der höchsten Stufe von Moral ist ein Neuansatz. Sie ist dargestellt als eine sich konsistent aus den unteren Ebenen entwickelnde natürliche Stufe (gemäß der Theorie der Moralentwicklung Lawrence Kohlbergs).
Die höchste Stufe der Moral ist die Stufe rationaler Leidenschaft als leidenschaftliches Engagement des moralischen Individuums für Mensch und Geschöpf. Den Kern angemessenen moralischen Urteilens und Handelns repräsentiert hierbei […]

Gerhard Stapelfeldt
Der Imperialismus – Krise und Krieg 1870/73 bis 1918/29
Erster Band: Politische Ökonomie
KRITIK UND REFLEXION – Interdisziplinäre Beiträge zur kritischen Gesellschaftstheorie
Erster Band: Politische Ökonomie
Bürgerliche Gesellschaft und Ökonomie hatten sich im Kontext der Großen Depression von der Vernunft-Utopie der bürgerlichen Revolutionen verabschiedet und waren in eine Epoche sozialbiologisch gerechtfertigten Machtkampfes zwischen Individuen und Nationen eingetreten, der im Ersten Weltkrieg terminierte. So ist der Zusammenhang von Krise und Krieg, der den aufklärerischen Zusammenhang von Krise und Kritik substituiert, das […]

Hermann Wiegmann
Von den antiken Denkern zur Moderne
Einführung in die Denkansätze der Philosophen
Schriften zur Ideen- und Wissenschaftsgeschichte
In diesem Buch werden die Denkansätze von Platon, Aristoteles, Descartes, Leibniz, Hume, Kant, Hegel, Nietzsche, Heidegger, Sartre und anderer Philosophen fundiert, aber verständlich vorgestellt. Konzentration auf die Denkansätze bedeutet, dass nicht eine komplette Darstellung aller Schriften eines Philosophen intendiert ist, sondern schwerpunktmäßig der charakteristische Denkansatz gekennzeichnet wird.
Verständlichkeit ist das besondere Anliegen des Autors, um […]

Mizue Fukumitsu
Kants Gottesbegriff und seine kopernikanische Wende
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Dieses Buch erörtert die Möglichkeit einer durch die kopernikanische Wende neu aufgeworfenen Gottesfrage, nach der man annehmen kann, Gott müsse sich nach unserer Erkenntnis richten.
Dem gemäß versucht die Autorin, die Glaubenseinstellung zu anderen menschlichen Einstellungen, der des theoretischen Wissens, des praktischen Handelns sowie auch des ästhetischen Interesses ohne Nützlichkeitserwägungen, in Beziehung zu setzen. Sie fragt deswegen nicht primär nach […]

Mizue Mario Egger
Bewußtseinstheorie ohne Ich-Prinzip?
Die Auseinandersetzung zwischen Husserl und Natorp über Bewußtsein und Ich
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Seit Beginn der Neuzeit wird speziell das logische Denken durch die Struktur des Ichbegriffs interpretiert und aus ihm abgeleitet. Dieser Ichbegriff wird seit Kant als transzendentaler von einem empirischen unterschieden. Der Begriff des empirischen Ich wird als Erlebniskomplexion, der Begriff des transzendentalen Ich dagegen als Konstitutionsprinzip gedacht.
Husserl und Natorp unternehmen im 20.Jh. den Versuch, eine Theorie der Subjektivität aufzustellen. […]