Universalismus
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Aleksandra Gąciarek
Identitätsentwicklung vs. Identitätskrise in der fremdkulturellen Umgebung
Dargestellt am Beispiel syrischer Migranten in Deutschland
Im Zentrum vorliegender Arbeit steht die Forschungsfrage, ob sich die syrischen Migranten, die seit dem Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 nach Deutschland emigrierten, an die deutsche Kultur adaptiert haben, und wenn ja, in welchem Ausmaß. Das Ziel der Arbeit besteht darin, zu untersuchen, ob überhaupt, und wenn ja, inwieweit die […]
Corina Schiegl
Inklusiver Diskurs? Menschen mit Mehrfachbehinderung als Herausforderung für die Diskursethik
POLITICA – Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft
Die Inklusion gilt spätestens seit Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) als grundlegender Gedanke des modernen menschenrechtlichen Universalismus.
Dieser Anspruch trifft jedoch auf Ambivalenzen, da u. a. utilitaristische Positionen gerade das Lebensrecht von mehrfachbehinderten Menschen zur Disposition stellen […]
Indrek Jürjo & Sergej Stadnikov (Hrsg.)
Briefe aus dem Morgenland – Otto Friedrich von Richters Forschungsreise in den Jahren 1814 – 1816
Hamburger Beiträge zur Geschichte des östlichen Europa
Otto Friedrich von Richter (1792–1816) entstammte dem deutschbaltischen Adel. Er zeigte sehr früh eine außerordentliche intellektuelle Begabung und wurde zum hervorragenden Kenner der Sprachen und Kulturen des Orients. Das vorliegende Buch dokumentiert sein Studium in Moskau, Heidelberg und Wien (insgesamt 1808–1814) sowie seine Reisen, die ihn […]
Constant Kpao Sarè
Postkoloniale Erinnerungskultur in der zeitgenössischen deutschsprachigen Afrika-Literatur
Ist die postkoloniale Erinnerungskultur das Waisenkind des kollektiven Gedächtnisses in Europa?.
Diese Studie liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme der postkolonialen Erinnerungskultur in der zeitgenössischen deutschsprachigen Afrika-Literatur. Seit der Jahrtausendwende ist eine literarische Auseinandersetzung in Deutschland, […]
Thomas Claer
Negative Staatlichkeit
Von der „Räuberbande“ zum „Unrechtsstaat“
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Die negative Bewertung einzelner Staaten oder Staatstypen hat in der abendländischen Geistesgeschichte Tradition: Bereits Augustinus (354-430) bezeichnete Reiche ohne Gerechtigkeit als „Räuberbanden“. Seitdem haben sich Philosophie und Staatstheorie zwar immer wieder, doch nur am Rande und kaum systematisch dieser Problematik angenommen. So war […]
Gerhard Höver
Verbindlichkeit unter den Bedingungen der Pluralität
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Die Frage nach der Verbindlichkeit ergibt sich nicht zuletzt aus den immer dringlicher werdenden Fragestellungen, die sich von dem sich ausbreitenden gesellschaftlichen Pluralismus her stellen, bei dem die religiöse Situation nicht unberücksichtigt bleiben kann. In einer Zeit, in der die Unverbindlichkeit zunimmt, sind die Religionen zu fragen, […]
Gustav H. Blanke
Vom Nazismus zur Demokratisierung Deutschlands: Erinnerungen und Erfahrungen 1933 bis 1955
Gedanken des Autors zu seinem Werk:
"Das Hauptproblem ist für mich noch heute, Dezember 1998, die Frage, wie wir die Mehrheit der Bürger der BRD davon überzeugen können, dass wir zwischen 1933 und 1945 an einer Sache beteiligt waren, die uns und unseren ‘Führer‘ nicht zum ‘Heiland der Welt‘ machte, wie Hitler einmal sagte, sondern zu […]