Staatstheorie
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Yu Zhou
Naturrecht im Verhalten
Eine systematische Studie zum rechtsphilosophischen Gedanken bei Hermann Heller
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Der Beitrag von Hermann Hellers sozialdemokratischer Staatslehre im Zeitalter der Weimarer Republik zur modernen Rechtsphilosophie findet mehr als Beachtung in der internationalen rechtsphilosophischen und politisch-philosophischen Auseinandersetzung. Nach Autorin Yu Zhou besteht Hellers Rechtsphilosophie aus zwei Grundannahmen: [...]
Carolin Fleury Schiemann
Die Berücksichtigung von Opferinteressen in der Straftheorie
Studien zur Rechtswissenschaft
Menschen, die durch einen anderen verletzt wurden (ergo: Opfer), wollen, dass dieser Mensch (ergo: Täter) dafür bestraft wird. Dieses individuell empfundene Bedürfnis, das sog. Genugtuungsbedürfnis, resultiert nicht aus dem Umstand, dass eine Norm verletzt wurde, sondern daraus, dass das Opfer selbst verletzt wurde. Die traditionellen […]
Michael Beyrau
Die Pflicht zur bürgerlichen Gesellschaft
Kants Lehre von der sittlichen Notwendigkeit des Staates
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Kant ist neben Hegel der einzige Klassiker des Staatsdenkens, der den Staat als sittliche Notwendigkeit begreift. Seiner Auffassung nach unterliegt jeder Mensch, der mit seinesgleichen zusammenleben will, einer Pflicht zur bürgerlichen Gesellschaft, d.h. einer Pflicht zum Eintritt in eine politisch geordnete Form der Sozialität. [...]
Thomas Claer
Negative Staatlichkeit
Von der „Räuberbande“ zum „Unrechtsstaat“
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Die negative Bewertung einzelner Staaten oder Staatstypen hat in der abendländischen Geistesgeschichte Tradition: Bereits Augustinus (354-430) bezeichnete Reiche ohne Gerechtigkeit als „Räuberbanden“. Seitdem haben sich Philosophie und Staatstheorie zwar immer wieder, doch nur am Rande und kaum systematisch dieser Problematik angenommen. So war […]
Stefan Danz
Rechtswissenschaft und Revolution
Kontinuität von Staat und Rechtsordnung als rechtswissenschaftliches Problem, dargestellt am Beispiel der Novemberrevolution von 1918 in Deutschland
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Zu den Krisen eines Staatswesens zählen ohne Zweifel Revolutionen, die unter Bruch der bisherigen Verfassungsordnung eine neue Staats- und Rechtsordnung schaffen. Mit der erfolgreichen Revolution stellt sich zugleich die rechtstheoretische Frage, ob mit dem Verfassungsbruch auch das Staatswesen untergeht. Ebenso wird die Weitergeltung der […]