Rechtsgeschichte
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Albrecht Götz von Olenhusen / Thomas Gergen (Hrsg.)
KREATIVITÄT UND CHARAKTER –
Recht, Geschichte und Kultur in schöpferischen Prozessen
Festschrift für Martin Vogel zum siebzigsten Geburtstag
Studien zum Gewerblichen Rechtsschutz und zum Urheberrecht
Der siebzigste Geburtstag von Dr. Martin Vogel ist Anlass für Fachkollegen und Freunde, ihm diese Festschrift zu widmen, welche fächerübergreifend die dem Jubilar wichtigen Themen vereint.
Eine Sektion befasst sich mit der Urheber- und Verlagsrechtsgeschichte von der Frühen Neuzeit (Flechsig, Frohne, Gergen) über das 19. Jahrhundert bis hinein in die juristische Zeitgeschichte (Albrecht Götz von Olenhusen, Hoeren, Lindner, Nomine, Schaefer, […]

Falk Weckner
Strafrecht und Strafrechtspflege für Afrikaner und ihnen gleichgestellte Farbige in Deutsch-Ostafrika
Das Thema dieser Studie ist die Darstellung des Strafrechts und der Strafrechtspflege in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania. Die Kolonialisierung dieses Landes bewirkte die Begegnung mehrerer völlig unterschiedlicher Kulturen mit ihren Rechtstraditionen.
In dieser Situation des Zusammentreffens konnten die alten Rechtsordnungen der Einheimischen weder unverändert fortbestehen noch durch das deutsche Recht vollkommen ersetzt werden. […]

Raphael Brendel
Kaiser Julians Gesetzgebungswerk und Reichsverwaltung
Studien zur Geschichtsforschung des Altertums
Während die Religionspolitik von Julian („Apostata“), dem letzten heidnischen römischen Kaisers, intensiv erforscht ist, fand seine Gesetzgebung nur wenig Beachtung, so dass nur einzelne Verordnungen als (scheinbar) religionspolitische Maßnahmen größere Beachtung fanden.
In dieser Studie werden erstmals vollständig sämtliche mit Julian in Verbindung stehenden Gesetzestexte gesammelt, in Übersetzung vorgelegt und ausgewertet. Dabei stehen neben der Exegese der […]

Herbert Försch
Die Scheidungsgründe im Wandel der Zeit
Die Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den Scheidungsgründen vom Inkrafttreten des BGB bis zur Einführung des Zerrüttungsprinzips im Jahr 1976
Seit Inkrafttreten des BGB im Jahr 1900 war das Scheidungsrecht häufig Mittelpunkt rechtspolitischer Reformen und Diskussionen. Das Buch stellt anhand der Wiedergabe einer Vielzahl teils unveröffentlicher Entscheidungen der Obersten Gerichte dar, wie die ursprüngliche Dominanz des Verschuldensprinzips durch das Vordringen des Zerrüttungsgedankens zunächst eingeschränkt und schließlich aufgehoben wurde.
Der Verfasser bedient sich hierbei umfangreicher Zitate aus den […]

Sebastian Scheffzek
Der Einfluss der Mühlenbruch‘schen Zessionslehre auf ausgewählte Gerichte im 19. Jahrhundert
Das Buch ist eine sehr konzentrierte privatrechtsgeschichtliche Studie. Der Autor beschäftigt sich mit der praktisch bedeutsamen Frage, ob Forderungen als Vollrecht vom Zedenten auf einen Zessionar übertragen werden können. Diese Frage hat die Rechtswissenschaft zwischen klassischem römischen Recht und Beginn des 19. Jahrhunderts wechselhaft beantwortet: Im klassischen römischen Recht war die Forderung unlösbar an die Person des Gläubigers gebunden. Die wirtschaftliche […]

Christoph Mikyska
Aufarbeitung von Systemunrecht in Europa – Verfassungsstaatliche Vergangenheitsbewältigung im Lichte der europäischen Integration
Eine exemplarische Analyse am Beispiel Deutschlands, Polens, Spaniens und der Unrechtsaufarbeitung durch den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag
Studien zur Rechtswissenschaft
Der Autor befasst sich mit der Frage, wie heutige Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach dem Wechsel von einem totalitären bzw. autoritären Regime hin zu einem demokratischen Rechtsstaat mit ihrer vor-rechtsstaatlichen Vergangenheit umgegangen sind und ob bzw. welche Bedeutung der verfassungsstaatliche Prozess der Vergangenheitsbewältigung auf den Beitritt des aufarbeitenden Verfassungsstaates zur Union hatte.
Mikyska befasst sich im Speziellen mit der […]

Katrin Hornung
Die öffentlich-rechtliche Durchdringung des Wohnraummietrechts
Entwicklung des sozialen Mietrechts am Ende des Kaiserreichs und in der Weimarer Republik
Das in der Schriftenreihe „Rechtsgeschichtliche Studien“ erscheinende Werk behandelt die rechtlichen Hintergründe der Wandlung des Wohnraummietrechts, das ausgehend von einem zunächst rein privatrechtlichen Normenwerk im Zuge der wirtschaftlichen und sozialen Krisen zunehmend dem Einfluss des öffentlichen Rechts unterworfen wurde.
Die Anfänge dieser spannenden Rechtsentwicklung fanden sich bereits zur Zeit des Ersten Weltkriegs, als erste Rechtsnormen mit […]

Andreas Neumann
Rechtsgeschichte, Rechtsfindung und Rechtsfortbildung im Islam
Enzyklopädien des islamischen Rechts unter besonderer Berücksichtigung Ägyptens und der Nasser-Enzyklopädie
ﻧﻮﺮ ﺍﻠﺤﻜﻤﺔ Nur al-hikma
Licht der Weisheit. Interdisziplinäre Schriftenreihe zur Islamwissenschaft
Das Buch stellt einen Forschungsbeitrag zur Scharia sowie zur neueren Geschichte Ägyptens dar. Erkenntnisgegenstand ist die Literaturgattung der Scharia-Enzyklopädie. Beschrieben wird nach einer allgemeinen Einführung in die Scharia und in ihre Terminologie, wie es zur Entstehung der neueren Gattung alphabetisch geordneter Enzyklopädien zur Schariawissenschaft gekommen ist.
Die Nasser-Enzyklopädie (Mawsūʿat Ǧamāl ʿAbd an-Nāṣir fī l-fiqh al-islāmī), später […]

Tilman Schierig
Herrschaft und Gerichtsverfassung im frühneuzeitlichen Schweden
„Wonach Du Dich zu richten hast“
Nach der Auflösung der Kalmarer Union zu Beginn des 16. Jh. ist die Herrschaftsausübung in Schweden im 16. und 17. Jh. geprägt von einem starken Zentralisierungsbestreben der Könige der Vasa-Dynastie. Dabei ist ein besonderes Augenmerk auf das Gerichtswesen als politischen Machtfaktor zu legen.
Der Verfasser stellt zunächst in einer Übersicht die ältere Gerichtsverfassung im Raum des heutigen Schweden von der Mitte des 14. Jh. bis ca. 1520 anhand ihrer […]

Diana Fährmann-Li
Das Recht des Beschuldigten auf einen Verteidiger im ungarischen Strafprozessrecht
Schriften zum ausländischen Recht
Die Verfasserin stellt in ihrer Abhandlung das Recht des Beschuldigten auf einen Verteidiger im ungarischen Strafverfahrensrecht dar. Zunächst erfolgt eine Übersicht über das ungarische Strafverfahren im Allgemeinen, wozu der Ablauf des ungarischen Strafverfahrens, die Darstellung der einzelnen Verfahrensabschnitte und Verfahrensbeteiligten zählen. Anschließend setzt sie sich mit den Rechten des Beschuldigten im ungarischen Strafverfahren auseinander, wobei im Besonderen […]