Stadt
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Mechthild Stockmeier
Die Bürgersprache der Stadt Bielefeld in der Zeit von 1578–1747
Eine rechtsgeschichtliche Abhandlung über ihre Inhalte und Bedeutungen sowie ein Vergleich mit dem Stadtrecht von 1214
Bürgersprachen waren im Mittelalter und der Frühen Neuzeit rechtliche Normierungen, die aufgrund der Selbstverwaltungsautonomie des städtischen Rates das Alltagsleben der Stadtbewohner regelten. Sie waren insbesondere in den Hansestädten zu finden. Sie können als Gesetze, Verordnungen oder Satzungen bezeichnet werden und weisen größtenteils policeyrechtliche Bestimmungen auf. Sie regelten die öffentliche Sicherheit und Ordnung, Handel und Gewerbe, Lohn- und […]

Siegfried G. Schoppe
Bremer und Bremerhavener Straßen- und Flurnamen
PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse
Insgesamt beträgt die Zahl der Bremer Straßen-, Brücken- und Stadtteilnamen rund 5.000; das öffentliche Straßen- und Wegenetz umfasst nach Angaben des Statistischen Landesamtes Bremen etwa 1.400 km.
Zum ersten Mal umfassend hat Monika Porsch im Bremer Straßenlexikon 2003 die Straßennamen von A bis Z behandelt. Dabei standen die damals archivarisch gesicherten Quellen im Vordergrund, während die auf Flurnamen fußenden Benamungen entweder kommentarlos ausgelassen […]

Yinan Yang
Stadterneuerung und Stadtentwicklung im historischen Kontext
Eine Untersuchung chinesischer und deutscher Strategien im Umgang mit dem Genius Loci
EX ARCHITECTURA – Schriften zu Architektur, Städtebau und Baugeschichte
Die Studie nimmt „Genius Loci“ als Ausgangspunkt zur Altstadterneuerung. Sie untersucht, wie sich die Altstädte seit dem letzten Jahrhundert bezüglich Stadtgestalt und Städtebau erneuert haben, um einerseits den geänderten sozialen Anforderungen gerecht zu werden und andererseits die Stadtgestalt als Wissenschaft zu entwickeln.
Als Beispiel wurden drei deutsche und chinesische Städte jeweils angesichts ihrer verschiedenartigen modernen Eingriffe im historischen […]

Hans Krawarik
Vom Hof zur Stadt: Kirchdorf und das obere Kremstal
Schriften zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Das Buch präsentiert eine orts- und regionalgeschichtliche Studie, die die Ereignisse in zeitlicher Abfolge mit ihren historischen Vernetzungen festhält. Aus frühmittelalterlichen Zusammenhängen eines kleinen Gaues wächst im Hochmittelalter ein herrschaftlicher Hof des Bistums Bamberg zu ungeahnter Bedeutung heran. Die Entwicklung zum Markt mit anliegender Hofmark durch tatkräftige Weichenstellung der Bischöfe gipfelt im Prestige als Zentrum der Barchentweberei und des […]

Thomas Brühne
Städte in verschiedenen Kulturräumen
Diskursanalytische Studien und exemplarische Modellbildung
GEOGRAPHICA – Schriftenreihe Geowissenschaften und Geographie
Städte gelten in nahezu allen Kulturräumen der Erde als zentrale Umschlagplätze von Wissen und Informationen, als Orte besonderer Welterfahrungen, als Gestalter von Lebensmustern und gesellschaftlichen Leitbildern, als Spiegelbilder ausdifferenzierter Lebensformen und als Quellen des Wohlstands. Im Zuge der voranschreitenden Verstädterung leben erstmals im Jahr 2007 mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten unterschiedlicher Größe. Diese Entwicklung menschlichen […]

Rudolf Steffens
Die Familiennamen der Stadt Mainz
Nach dem Adressbuch für die Jahre 1960/61
PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse
Die Publikation dokumentiert in alphabetischer Folge die Familiennamen der Stadt Mainz nach dem Adressbuch für die Jahre 1960/61 und erklärt ihre Bedeutung.
Die häufigsten Familiennamen sind solche aus Berufsbezeichnungen wie Fischer, Müller, Schmidt, Schneider und Weber. In den Namenartikeln wird jeweils die genaue Häufigkeit der jeweiligen Familiennamen angegeben. Vom einfachen Familiennamen wird auf zugehörige Bildungen verwiesen. So wird von […]

Christiane Richard-Elsner
Kind und Kindheit in der Stadt in didaktischen Quellen um 1300 und um 1500
Bezeichnungen – Familie – Beschäftigungen – Sozialisation
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Kinder dürften im täglichen Leben des Mittelalters weit sichtbarer gewesen sein als heute. Dennoch finden wir in mittelalterlichen Quellen wenig über sie. In dieser Arbeit wurde untersucht, welche Sicht auf Kinder und Kindheit zeitgenössisch populäre Quellen zeigen, die zur Belehrung von Stadtbewohnern unterhalb der Eliten dienten. Um kulturelle Veränderungen im Zeitverlauf zu untersuchen, wurden Quellen ausgewählt, die um 1300 und um 1500 verfasst wurden. Untersucht […]

Ines Böckelmann
Ktistai. Zu Funktion und Ikonographie mythischer und historischer Stadtgründer in der griechischen Kultur
Schriften zur Klassischen Archäologie
Als bedeutende und relevante Protagonisten sind Stadtgründer vornehmlich in der althistorischen Forschung behandelt worden. Aber auch in archäologischen Arbeiten, hier allerdings ausnahmslos in Aufsatzform, hat die Thematik Einzug erfahren. Zumeist wurden hierbei einzelne Aspekte oder Städte betrachtet, während bei den historischen Arbeiten ein Schwerpunkt vornehmlich auf die Frage nach der Historizität bestimmter Vorgänge gesetzt wurde. [...]

Jobst C. Knigge
Deutsche in Rom nach 1945
Deutsche haben seit dem 18. Jahrhundert in Rom eine bedeutende Rolle gespielt. Sie kamen als Künstler, Wissenschaftler und Vertreter kultureller Institutionen.
Der Zweite Weltkrieg mit der deutschen Besetzung Roms bedeutete einen dramatischen Einschnitt. Institute und selbst die beiden Botschaften wurden konfisziert. Das Ansehen der Deutschen war schwer beschädigt. Die Zeit nach 1945 war eine Periode des Wiederaufbaus. Langsam kamen die aus der Stadt geflohenen […]

Julius Johannes Thume
Neue Wege im Versorgungsmanagement älterer Menschen in ländlichen Räumen
Eine Analyse von erfolgskritischen Faktoren für die Umsetzung von Präventionsketten am Beispiel des Kreis Borken
Schriften zur Pflegewissenschaft
Das deutsche Gesundheitswesen zeichnet sich durch seine Sektoralisierung und Anbieterorientierung aus. Leidtragende sind dabei insbesondere ältere Menschen in ländlichen Räumen, die in der Tendenz aufgrund der dortigen Strukturschwäche im Zugang zu Gesundheitsleistungen benachteiligt werden.
Diese Arbeit versucht, vor diesem Hintergrund neue Wege des Versorgungsmanagements für ältere Menschen in ländlichen Räumen aufzuzeigen: Dabei liegt das Ziel in der […]