Phantastische Literatur
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Birgit Thomsen
Rites de passage im heterotop phantastischen Narrationsraum London
Eine Untersuchung der Abhängigkeiten von Narration und Raumstrukturen in der Gegenwartsphantastik
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Die Autorin befasst sich mit Reife- und Entwicklungsprozessen ihrer Protagonisten und den sich daraus ergebenen Entwicklungsprozessen im Sinne von Übergangsriten (Rites de passage) im literarischen Raum phantastischer Sekundärwelten.
Sie untersucht, anhand eines interdisziplinär entwickelten Modells, ob es kausal relevante Zusammenhänge zwischen der Individualentwicklung des Protagonisten und dem Vorhandensein einer […]
Barbara Correa Larnaudie
Der Helfer in der nicht-realistischen Kinder- und Jugendliteratur vom 19. Jahrhundert bis heute
Eine Anwendung der kognitiven Hermeneutik
Der Glaube an Helferwesen, die über außergewöhnliche Fähigkeiten und Mächte verfügen, gehört seit Anbeginn zur Menschheitsgeschichte, seien es nun Götter, Natur- und Elementarmächte, Geisterwesen, Schutzheilige oder Engel. Diese Figuren treten zahlreich in den Mythen jedes Volkes auf, in einigen Kulturen werden sie teilweise bis heute verehrt und um Beistand gebeten. Die Idee, sich als hilfebedürftiger weil machtbegrenzter Mensch in den […]
Ines Schipperges
Ende gut, alles gut? –
Konflikt, Wendepunkt und Rettung als dramatisches Moment bei Erich Kästner, Michael Ende und Cornelia Funke
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Das glückliche Ende in der Kinder- und Jugendliteratur gilt häufig als antizipiert. Das dramatische Geschehen auf der einen Seite, die Idealität und Harmonie des Schlusses auf der anderen Seite erfordern komplexe Konfliktlösungen, die glaubwürdig und nachvollziehbar zugleich sein müssen.
Vor allem in der phantastischen Literatur stellt sich das Problem der Glaubwürdigkeit und steht vor Fragen wie: Welche Regeln muss der Autor […]