Interessenausgleich
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Holger Grünewald
Interessenausgleich und Sozialplan
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
Die wirtschaftliche Entwicklung erfordert von deutschen Unternehmen und Betrieben ständig, sich auf Veränderungen neu einzustellen. Innerbetriebliche Umstrukturierungen, Entlassungen von Arbeitnehmern und Verlegung oder Schließung von Standorten sind nur Beispiele für solche notwendig werdenden unternehmerischen Maßnahmen. Arbeitsrechtlich sind die genannten Maßnahmen als Betriebsänderungen zu qualifizieren, die, sofern ein Betriebsrat besteht, den Regeln der §§ 111 ff. […]

Alexander Krol
Die Bindungswirkung des Interessenausgleichs und seine Fortgeltung nach einem Betriebsübergang
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
Die Durchführung von Umstrukturierungen stellt eine wichtige und notwendige Aufgabe der Unternehmerschaft dar, um auf geänderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu reagieren. Den beteiligten Betriebsräten stehen in den Fällen, in denen es sich hierbei um eine Betriebsänderung handelt, als Instrumente zur Regulierung der Interessenausgleich und der Sozialplan zur Verfügung. Während über die Rechtsnatur und die Bindungswirkung des Sozialplans weitgehend Einigkeit besteht, […]

Veaceslav Ghendler
Das Arbeitsverhältnis in der Insolvenz des Arbeitgebers
Studien zur Rechtswissenschaft
Wird über das Vermögen eines Wirtschaftsträgers die Insolvenz eröffnet, hat dies in aller Regel auch Auswirkungen auf die Arbeitsplätze im Unternehmen. Im Jahre 2013 sind 25.955 Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten, dabei sind rund 285.000 Arbeitsplätze gefährdet gewesen oder bereits gestrichen worden. Für das Jahr 2014 sind bis Mai 7.562 Unternehmensinsolvenzen eröffnet worden. Die Zahl davon betroffener Arbeitnehmer belief sich auf 60.091. Neben der […]

Katharina Sprave
Die unbekannte Nutzungsart im neuen Urheberrecht
Eine Untersuchung über den Interessenausgleich im Urhebervertragsrecht
Studien zum Gewerblichen Rechtsschutz und zum Urheberrecht
Das Urheberrecht ist vor allem in den letzten Jahren durch die Möglichkeiten der Informationstechnologie in den Fokus der rechtswissenschaftlichen Betrachtung geraten. Mittlerweile kann praktisch jedes urheberrechtlich geschützte Werk in digitaler Form einer weiteren Verwertung zugeführt und im Internet verbreitet werden. Die Möglichkeiten des technischen „Könnens“ blenden dabei jedoch in der Regel die Frage nach dem rechtlichen „Dürfen“ aus. Nur wer Inhaber der […]

Julia Mainka
Die Typologie des Bauvertrages nach § 650a BGB
Eine systematische Betrachtung der Bausachverhalte
Schriften zum Bau- und Vergaberecht
Mit der am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Reform des Werkvertragsrechts hat der Gesetzgeber ein gesetzlich geregeltes Bauvertragsrecht in den §§ 650a ff. BGB geschaffen.
Die Komplexität des Baugeschehens und die damit verbundene hohe Konfliktanfälligkeit machte die Schaffung spezieller bauvertraglicher Regelungen dringend erforderlich. Seit der Reform finden sich nun unter anderem neu ein Anordnungsrecht des Bestellers (§ 650b BGB), die damit einhergehende […]

Jannik Zerbst
Die Digitalisierung und Nutzung wissenschaftlicher Werke in Bibliotheken
Studien zum Gewerblichen Rechtsschutz und zum Urheberrecht
Wie können die Interessen von Verlegern, Bibliotheken, Werkerstellern, Verwertungsgesellschaften und Werknutzern zu einem gerechten Ausgleich geführt werden? Diese Frage ist nicht zuletzt im Bereich der bibliothekarischen Nutzung moderner Digitalisierungsmethoden zur Zugänglichmachung wissenschaftlicher Werke von sowohl politisch-gesellschaftlicher als auch finanziell-wirtschaftlicher Bedeutung.
Die Abhandlung bespricht daher die Rechtsfragen im Zusammenhang […]

Matthias Jaenecke
Funktionen und Wirkung der GVO’s 1400 /2002, 330/2010 und 461/2010 in den Bereichen Mehrmarkenvertrieb – Service und Vertrieb – Ersatzteilmarkt
Eine Untersuchung im Schnittfeld von Recht und Ökonomie mit Blick auf die Novellierung der Vertikal-GVO 2022
Studien zur Rechtswissenschaft
Die kartellrechtliche Sonderbehandlung des wirtschaftlich bedeutsamen KFZ Sektors innerhalb der EU Gesetzgebung ist seit vielen Jahren Gegenstand von Rechtsprechung und Literatur.
Die Herausforderungen im Automobilhandel haben sich stark verändert, und auch das Verhältnis von Herstellern zu Ihren Händlern und Servicepartnern.
Aber auch der Verbraucher nutzt Heute die Transparenz der digitalen Vermarktungsmöglichkeiten im Internet bei seiner […]

Helena Sitz
Ausschreibungspflichtige Auftragsänderungen und das Kündigungsrecht nach § 133 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Schriften zum Bau- und Vergaberecht
Das Kündigungsrecht gemäß § 133 Abs. 1 Nr. 1 GWB fügt sich in die Ratio ein, die von den Organen der EU bei der Ausgestaltung des Vergaberechts verfolgt wird: der Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe soll als wichtiges Element des unionalen Binnenmarktes für einen transparenten, fairen und größtmöglichen unionalen Wettbewerb immer weiter geöffnet werden. Deswegen soll durch die Ausschreibungspflicht wesentlicher Auftragsänderungen gemäß § 132 Abs. 1 GWB vermieden […]

Tina Seeberger
Die Sicherung der Beteiligungsrechte des Betriebsrats in wirtschaftlichen Angelegenheiten
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
Betriebsänderungen sind gerade in jetziger Zeit von besonderer Aktualität. In Betrieben mit einem Betriebsrat sind dabei die §§ 111 ff. BetrVG zu beachten, die dem Betriebsrat verschiedene Beteiligungsrechte in wirtschaftlichen Angelegenheiten verleihen. Das Werk untersucht die Frage, wie diese Beteiligungsrechte durchgesetzt und gesichert werden können, wenn der Arbeitgeber sich nicht an das vorgegebene Verfahren hält. Der Gesetzestext gibt für die Beantwortung dieser […]

Stefan Kolper
Der Schutz von Verbraucherbürgen
Art. IV.G.-4:101 ff. DCFR als taugliches Modell für das deutsche Recht?
Schriften zum Verbraucherrecht
Die Privatrechtsordnung wird geprägt durch das Prinzip der Privatautonomie, der „Selbstgestaltung der Rechtsverhältnisse durch den einzelnen nach seinem Willen“, welches als zentraler Baustein in der Würde des Menschen, Art. 1 Abs. 1 GG, wurzelt und verfassungsrechtlich von dem Schutzbereich der allgemeinen Handlungsfreiheit, Art. 2 Abs. 1 GG, erfasst wird. Der Wille allein rechtfertigt die Bindungswirkung rechtsgeschäftlicher Handlungen. [...]