Verschleifungsverbot
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Kira Hemkendreis
Der banden- und gewerbsmäßige Betrug (§ 263 Abs. 5 StGB)
Eine Untersuchung zur Dogmatik der Tatbestandsmerkmale und dem Beginn der Strafbarkeit
Strafrecht in Forschung und Praxis
Großverfahren wie der „Wirecard-Prozess“, ausgefeilte Schockanrufe oder kriminelle Callcenter beherrschen regelmäßig die Schlagzeilen und prägen das Bild einer stark zugenommenen Organisierten Kriminalität. Vor diesem Hintergrund rückt der Verbrechenstatbestand des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs (§ 263 Abs. 5 StGB) verstärkt in den Fokus der strafrechtlichen Praxis.
Die Norm geht auf Gesetzgebungsinitiativen der 1990er-Jahre […]
Inken Garnov
Gesetzlichkeitsprinzip und Verschleifungsverbot
Die Grenze zwischen Strafbarkeit und Straflosigkeit bei Vermögensdelikten und beim ärztlichen Abrechnungsbetrug
Strafrecht in Forschung und Praxis
„[D]as Gesetz gilt für alle Fälle, auf welche es nach richtiger Auslegung passt, mag der Gesetzgeber an dieselben gedacht haben oder nicht […].“ So hat es bereits das Reichsgericht in seinem Urteil vom 17.09.1885 formuliert [RGSt 12, 371 (372-373)].
Was sich hinter dieser Formulierung verbergen kann, wie schwierig es mitunter ist, vor allem im Bereich der Vermögensdelikte, die Grenze zwischen Strafbarkeit und Straflosigkeit […]