Forschungsarbeit: Naturvergleiche

Naturvergleiche

Gedanken zu einer verschollenen Musik

ELEUSIS – Geisteswissenschaftliche Abhandlungen, Band 4

Hamburg 2001, 180 Seiten
ISBN 978-3-8300-0374-8 (Print)

Astronomie, Eleusinische Gestalten, Geschichtswissenschaft, Kolonialismus, Literaturgeschichte, Naturmetaphern, Philosophie, Vulkanismus

Zum Inhalt

Ist unser Sein ein Heimischsein auf dieser Erde oder ein Unheimischsein, das uns zu kosmischem Nomadentum bestimmt?

Um in dieser Fragerichtung weiterzukommen, gilt es, das musikalische Denken vernehmen zu lernen, das im Seienden selbst waltet und an dem die Bezüge jenseits der Wesensdifferenz haften: die Bezüge der Gestalt und der Tonart. Wir sprechen hinsichtlich des Gesamtkomplexes der unsere geschichtliche Lage bezeichnenden Veränderungen vom „großen Übergang“. Zu seinem Bilde gehören nicht zuletzt die vielen Überraschungen, die die Wissenschaft der letzten dreißig Jahre gezeitigt hat, Überraschungen, durch die bestgeglaubte Annahmen der vormaligen Wissenschaft der Neuzeit ins Reich der Träume verwiesen wurden.

Richtet man auf diese Durchbrüche der Naturwissenschaft eine geisteswissenschaftlich orientierte Aufmerksamkeit, so zeigen sich zum einen ungeahnte Konvergenzen mit Einsichten der altgriechischen Philosophie. Zum anderen tritt in den Blick, daß die zumeist durch neueste Technik vermittelten Erkenntnisse ins Absolute dadurch sich erheben, daß sie die Einseitigkeiten vorheriger Auffassungen überwinden.

Vor dem Hintergrund dieser einschneidenden Veränderungen unternimmt das vorliegende Buch den Versuch, Naturvergleiche mit z.T. sehr langer Tradition in ein neues Licht zu rücken, um ihnen Aufschluß über unsere geschichtliche Lage im großen Übergang abzugewinnen.



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