Sammelband: Theological Ethical Moral Series (TEMS) Vol. 1

Theological Ethical Moral Series (TEMS) Vol. 1

Essays on Community Ethics and Divine-Human-Relationship

THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 112

Hamburg , 254 Seiten

ISBN 978-3-8300-7405-2 (Print)
ISBN 978-3-339-07405-8 (eBook)

Zum Inhalt

Dieses Buch unterstreicht, dass die Entwicklung (des Menschen) integral sein sollte und nicht lediglich rational; sie sollte die unvergängliche Berufung des Menschen mit einschließen. Es wäre ein fataler Irrtum, eine Entwicklung zu erwägen, die lediglich den sozialen Aspekt des menschlichen Lebens hervorhebt und den geistigen Aspekt missachtet. Dieses Buch zeigt auf, dass eine integrierte moralische Erziehung durch das Schulsystem während der ersten Jahre der Bildung eine sine qua non [unabdingbare Voraussetzung] ist, damit eine authentische Entwicklung erreicht werden kann. Es unterstreicht die Kompetenz der Kirche im Bezug auf die Humanität aufgrund ihrer sakralen Autorität in der Welt. Hierbei ist es notwendig, dass Kirche und Staat einander in ihrem Dienst ergänzen, da sie trotz unterschiedlicher Schwerpunkte das gleiche Ziel ansteuern – das Wohl der Person. Zum Thema Politik folgert die Studie, dass sie dem Wohl des Menschen dienen muss und daher in korrekter Anwendung von Gottes Geboten ausgeübt werden muss, insbesondere im Bezug auf Gerechtigkeit und Selbstlosigkeit, was möglich wäre, wenn Politiker wahrhaft religiös wären oder wenn gesund religiöse Personen Politiker werden. Im Hinblick auf die Armut, die ein Resultat unmenschlicher und bewusst organisiert schwacher Strukturen ist, erklärt diese Untersuchung, dass Frauen mit ihrem mütterlichen Herzen besser befähigt sind, die Armut zu bekämpfen. Zur Diskussion des Problems der weltweiten Epidemie von HIV/AIDS stellt diese Studie die Frage: Was hätte Jesus Christus getan? Aufgrund seines radikalen Ansatzes zu aktuellen Themen scheint es möglich, dass Er keine der heutigen Methoden angewandt hätte, wie etwa den Gebrauch von Kondomen. Des Weiteren deckt die Studie auf, dass Gewalt oft im Stillen und privat ausgeübt wird und so in vielen Fällen lange Zeit unbemerkt bleiben kann. Eines ist jedoch sicher: je nach der Schwere, mit der Gewalt öffentlich oder heimlich verübt wird, hat die Gewalt eine langwierig verheerende Auswirkung nicht nur auf das Opfer, sondern ebenso auf den Täter und andere nicht unmittelbar Betroffene. Dieses Buch empfiehlt auch die Durchführung von Erlassjahren, die zum [Schulden-] Abbau und der Rückgabe in Anlehnung an die Charakteristik biblischer Jobeljahre führen sollen. Dieses Buch zeigt auf, dass sich eine moralisch-theologisch-ethische Diskussion um den Menschen dreht, der – obwohl er ein Wesen innerhalb der Gesellschaft ist – nicht als Objekt zum Wohl der Gesellschaft benutzt werden darf. Um die Moral hoch zu halten, ist es notwendig, die Würde, den unvergleichlichen Wert, die Unverletzbarkeit, Heiligkeit und Einzigartigkeit des Menschen neu zu entdecken.

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