Ius Ad Bellum
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Julia Fahl
Renaissance des bellum iustum? Krieg im Namen der Menschenrechte
Naturrechtliche Begründungsprobleme der humanitären Intervention
Studien zum Völker- und Europarecht
Die Lehre vom gerechten Krieg, dem bellum iustum, erlebt derzeit eine Renaissance. Insbesondere im anglo-amerikanischen Rechtskreis spielt sie in ihrer modernen Form, der just war theory, eine prominente Rolle, aber auch im deutschen Sprachraum lässt sich seit einigen Jahren eine sprunghafte Zunahme des Interesses feststellen.
Obwohl die Wurzeln der Lehre bereits in der römischen Antike und im frühen Mittelalter zu […]
Markus Schrödl
Das Kriegsrecht des Gelehrten Rechts im 15. Jahrhundert
Die Lehren der Kanonistik und der Legistik über De bello, de represaliis, et de duello
Der Verfasser hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wurzeln des völkerrechtlichen Kriegsrechts im Spätmittelalter zu untersuchen. Als Väter des Völkerrechts gelten der Vertreter der spanischen Spätscholastik Francisco de Vitoria (ca. 1483 – 1546) bzw. der niederländische Naturrechtler Hugo Grotius (1583 – 1645). Beide Autoren sind Kenner des Gelehrten Rechts und bauen auf ihm auf. Die Kenntnis der Rechtsauffassungen vor Vitoria und vor Grotius […]
Maximilian Schulte
Asymmetrische Konflikte
Eine völkerrechtliche Betrachtung aktueller bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen Staaten und nichtstaatlichen Akteuren
Studien zum Völker- und Europarecht
Die Konflikte im Irak und Afghanistan haben Politik, Medien und Teile der juristischen Fachliteratur regelmäßig dazu veranlasst, eine fundamentale Änderung das Erscheinungsbildes des Krieges zu konstatierten: weg von den symmetrischen Staatenkriegen hin zu asymmetrischen Konflikten zwischen Staaten und nichtstaatlichen Akteuren, wie etwa Terroristen, privaten Militärunternehmen (PMCs) oder Warlords. Vor diesem Hintergrund wird grundlegende […]