Horst Arnold-Kanamori Beiträge zur Kritik der Japanischen Kulturtheorie
Hamburg 1998, 184 Seiten
Zum Inhalt
Was halten wir von den Japanern, und was halten diese von sich selbst?
Die in diesem Werk gesammelten Aufsätze zentrieren sich um die Frage der Herausarbeitung der ideologischen – fast ist man versucht zu sagen: mythischen – Komponente nicht nur unseres Japanbildes, sondern insbesondere des Bildes, das sich die Japaner – in Anlehnung an reimportierte okzidentale Japanmythen und im komplexen Wechselspiel mit diesen – von sich selbst machen: eine sozialpsychologische Sonderexistenz der Menschengemeinschaft.
Wurden diese Bilder zunächst nach der Landesöffnung von außen an Japan herangetragen, so griffen die Japaner ihrerseits die ausländischen Vorstellungen von ihrer Andersartigkeit bereitwillig auf und benutzen sie als willkommene Erklärungsmodelle ihrer angeblichen nationalen Besonderheiten.
Der Band enthält außerdem Aufsätze zur Genese des deutschen Japanbildes, zu Fragen des Berufs- und Familienalltags in Japan sowie zu den Besonderheiten der Japanischen Küche.
Bibliografische Daten
| Autor | Horst Arnold-Kanamori |
| Titel | Beiträge zur Kritik der Japanischen Kulturtheorie |
| Seiten | 184 |
| Erscheinungsjahr | 1998 |
| Ort | Hamburg |
| ISBN (Print) | 978-3-86064-723-3 |
| eISBN (eBook) | 978-3-86064-723-3 |
| Schriftenreihe | Ulmer Sprachstudien |
| Herausgeber | Günther Klotz und Christian Timm |
| Band | 3 |
Über Horst Arnold-Kanamori
Horst Arnold-Kanamori studierte zunächst Schulmusik in Bremen, bevor er sich an der Freien Universität Berlin auf Soziologie und Japanisch spezialisierte. Nach Stationen als Lektor für Japanisch und Landeskunde am Japan-Kolleg der Universität Tübingen war er ab 1995 am Zentrum für Sprachen und Philologie der Universität Ulm tätig, wo er Japanisch, Türkisch und zeitweise auch Koreanisch unterrichtete.
Seine Forschungsinteressen gelten der modernen wie klassischen japanischen Sprache und Kultur. In zahlreichen Veröffentlichungen widmet er sich sprachlichen, kulturellen und landeskundlichen Aspekten Ostasiens – mit einem besonderen Fokus auf sprachhistorische Entwicklungen und interkulturelle Zusammenhänge.
Weitere Bücher des Autors
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