: Wertewandel, Unterricht und Erziehung

Wertewandel, Unterricht und Erziehung

EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung, Band 45

Hamburg 1996, 175 Seiten
ISBN 978-3-86064-439-3 (Print)

ausländische Jugendliche, Bildungspolitik, interkulturelle Bildung, Normen, Pädagogik, Schule, Sozialisation, Unterricht, Wertewandel

Zum Inhalt

Unsere Gesellschaft verändert sich, und mit ihr die herkömmlichen Ziele und Werte. Neue Problemfelder entstehen, denen die Schule in der bisherigen Form nicht gerecht werden kann. Die veränderten Lebenswelten heutiger Jugendlicher, insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen „nationaler“ Beschränkung und „interkultureller“ Bildung, erfordern einen neuen Unterricht. Dessen Schwerpunkte liegen in den Zielsetzungen allgemeiner Bildung und moralischer Erziehung einerseits und in der Entfaltung spezieller Reserven andererseits.

In diesem Buch werden innerhalb einer Aufsatzsammlung sieben unterschiedliche Themen angesprochen. So handelt der erste Beitrag von Überlegungen zur Welt- und Normenorientierung in Schule und Unterricht im Hinblick auf eine moralische Erziehung, während sich der zweite Aufsatz zu einer zukünftigen Bildungspolitik im Hinblick auf Enkulturation und Sozialisation unter Berücksichtigung marginaler Strukturen äußert. Anschließend wird der Wandel jugendlicher „Ausländer der zweiten Generation“ aufgezeigt, wobei sowohl auf den Heimatbegriff als auch auf das Phänomen „Gewalt“ Bezug genommen wird. Der vierte Beitrag schließt daran an, wobei die Konsequenzen für die Schule im Hinblick auf eine Neustrukturierung im Rahmen des Wertewandels aufgezeigt werden. Der fünfte Aufsatz zeigt am Beispiel einer Fehleranalyse die Probleme sowohl in- als auch ausländischer Mitschüler im schriftsprachlichen Bereich, während der sechste Beitrag die Schwierigkeiten im Hinblick eines Schulartenvergleichs einer Hauptschule mit einer Werkrealschule verdeutlicht. Schließlich soll in einem letzten Aufsatz im Hinblick auf die Romane der Gegenwartsliteratur der Bogen schriftlicher Äußerungen geschlossen und eine kommentierte Auswahl innerhalb der Gegenwartsliteratur als der Postmoderne gegeben werden.

Diese Aufsatzsammlung versteht sich also als ein Versuch, die verschiedenartigen Probleme aufzuzeigen und anhand empirischer Erhebungen einen Fingerzeig zu geben, welche Schwierigkeiten sich im bestehenden postmodernen Zeitalter innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft ergeben und welche neuen Herausforderungen sich stellen.



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