Doktorarbeit: Zur Unbestimmtheit individueller Rechte aus EU-Richtlinien

Zur Unbestimmtheit individueller Rechte aus EU-Richtlinien

Unter besonderer Berücksichtigung der sog. Feinstaubrechtsprechung

Studien zum Völker- und Europarecht, Band 112

Hamburg 2013, 350 Seiten
ISBN 978-3-8300-7228-7 (Print & eBook)

EU-Recht, Europarecht, Feinstaub, Individuelle Rechte, Klagebefugnis, Rechte Einzelner, Rechtswissenschaft, Subjektiv-öffentliches Recht, Subjektives Recht, Unionsrecht, Verwaltungsprozessrecht

Zum Inhalt

Das subjektiv-öffentliche Recht deutscher Prägung gerät unter Druck: Immer stärker wirkt das Unionsrecht auf diese dogmatische Figur ein. Das Buch geht den damit verbundenen Rechtsfragen nach. Als roter Faden begleitet den Leser die rechtliche Auseinandersetzung um die Feinstaubproblematik, die gerade in jüngerer Zeit wieder intensiver von den Medien aufgegriffen wird.

Das Buch beginnt mit der Auseinandersetzung um die nationale und europäische Rechtsprechung zum Thema Feinstaub. Der Autor arbeitet die damit verbundenen Rechtsfragen und die sich ableitenden dogmatischen Schwierigkeiten heraus. Im zweiten Schritt zeigt die nähere Auseinandersetzung mit der vermeintlich klaren Rechtsfigur des subjektiv-öffentlichen Rechts, dass diese vielschichtiger ist, als oftmals angenommen. Der Fokus verlagert sich anschließend auf die europäische Ebene und die Rechtsfigur des Rechts einzelner. Intensiv setzt sich der Autor mit der Rechtsfigur auseinander und legt anhand der europäischen Rechtsprechung ihren Inhalt und ihre Kontur dar. Im vierten Kapitel widmet sich das Buch der Frage, wie die Rechte einzelner vor den nationalen Verwaltungsgerichten durchzusetzen sind. Das Buch schließt mit der eingangs aufgezeigten Feinstaubproblematik und bezieht die herausgearbeiteten Erkenntnisse ein.



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