Dissertation: Sicher in Communities

Sicher in Communities

Analyse der Einflüsse einer Aufklärungseinheit über Onlinerisiken unter besonderer Berücksichtigung des Peer-to-Peer-Ansatzes

Medien­pädagogik und Medien­didaktik, Band 22

Hamburg 2013, 248 Seiten
ISBN 978-3-8300-7048-1

Chatten, Cybermobbing, Erziehungswissenschaft, Facebook, Internet, Medienbildung, Mediennutzung, Medienpädagogik, Mobbing, Onlinemobbing, Social Communities, Soziale Netzwerke, Sozialwissenschaft, StudiVZ, Unterricht

Zum Inhalt

Jugendliche nutzen das Internet auf vielfältige Art und Weise. In den letzten Jahren haben Social Communities wie SchülerVZ und Facebook einen immer größeren Teil dieser Onlinenutzung in Anspruch genommen. Von Seiten der Bildungsträger werden vor allem die kritischen Seiten dieser Nutzung in den Fokus genommen. Datenschutz und Onlinemobbing sind hier beliebte Schlagwörter. Schulen versuchen auf diese Entwicklung zu reagieren und etablieren Aufklärungs­angebote. Diese Aufklärungs­angebote sind bisher nur sehr unzureichend und meist nur durch Befragungen evaluiert worden. In dieser Studie wird ausgehend von den Nutzungsmotiven der Jugendlichen eine Aufklärungseinheit vorgestellt, die exemplarisch in zwei Versuchsaufbauten evaluiert wurde. Die klassische Durchführung dieser Einheit durch einen Erwachsenen wurde mit den Wirkungen der Durchführung durch einen Peer (einen gleichaltrigen Mitschüler) verglichen. Die Evaluation fand durch Beobachtung von Veränderungen in den Onlineprofilen der Jugendlichen und mit Hilfe von begleitenden qualitativen Interviews statt. Hierbei wurden konkrete Veränderungen, die die Jugendlichen auf Grund der Unterrichtseinheit durchgeführt hatten beobachtet. Im Anschluss an die Ergebnisse werden Anforderungen an eine gelungene Aufklärungsarbeit und Anforderungen für eine sichere Struktur von Communities mit einer jugendlichen Zielgruppe formuliert.

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Medienpädagogik

    

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