Forschungsarbeit: Drei Götter, ein Gott

Drei Götter, ein Gott

Das christliche Bekenntnis zur Dreieinigkeit

THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 92

Hamburg 2011, 190 Seiten
ISBN 978-3-8300-5512-9 (Print & eBook)

"Gott", Bekenntnis, Dogma, Dreieinigkeit, Glaube, Platonismus, Semantik, Sprachanalyse, Theologiegeschichte, Tiefenpsychologie

Zum Inhalt

Das Bekenntnis zur Dreieinigkeit ist das grundlegende Dogma des christlichen Glaubens. Dennoch ist das Problem der Dreiheit der göttlichen Personen und der Einheit Gottes eine Frage, die die christliche Theologie seit der ersten Fassung dieser Lehre beschäftigt. Das Problem, wie drei göttliche Personen, drei Götter, ein Gott sein können, und wie ein Gott aus drei göttlichen Personen, drei Göttern, bestehen kann, wird in dieser Schrift mit Hilfe der sprachanalytischen Methode aufgelöst.

Um das Ziel zu erreichen, wird zunächst die Bedeutung der Zahl „Drei“ in der Zahlenspekulation, im Märchen und im Mythos, im alltäglichen Leben und in der politischen Theorie beschrieben und illustriert. Danach wird anhand einer Abhandlung des Schweizer Therapeuten Carl Gustav Jung eine tiefenpsychologische Interpretation der Trinitätslehre dargestellt, die das Modell für ein überzeugendes und rationales Verständnis der Dreieinigkeit bildet. An diese Auslegung schließen sich Konkretisierungen an. Durch Beispiele aus Literatur, Bildender Kunst und Wissenschaft (Ethnologie, Religionstheorie, Linguistik) wird die Möglichkeit einer widerspruchslosen Auffassung des Trinitätsdogmas aufgezeigt. Auf die knapp gefasste Geschichte des trinitarischen Problems in der christlichen Theologie folgt am Ende die durch die Methode der Sprach- und Begriffsanalyse fundierte Auflösung dieser entscheidenden Frage.

In einem nächsten Schritt wäre auszuführen, wer die drei Götter sind, die in der Dreieinigkeit, dem einen Gott des christlichen Glaubens, vereinigt sind.



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