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Der Glaube der westlichen Welt

Eine religionswissenschaftliche Abhandlung

Schriften zur Religionswissenschaft, Band 30

Hamburg , 202 Seiten

ISBN 978-3-339-14138-5 (Print)

ISBN 978-3-339-14139-2 (eBook)

Zum Inhalt

Gerechtigkeit, Freiheit und gemeinsame Selbstbestimmung sind die Grundwerte der westlichen Welt, sie sind die unerlässlichen Voraussetzungen für den Aufbau eines demokratischen Rechtsstaats. Der Glaube, der diesen Grundwerten zugrunde liegt, wird in dieser religionswissenschaftlichen Abhandlung entfaltet. Die Untersuchung bietet die notwendige religiöse Orientierung für Politik und Gesellschaft.

Der Glaube der westlichen Welt ist nicht mit dem christlichen Glauben identisch, beruht aber zum großen Teil auf fundamentalen Gedanken der christlichen Überlieferung. Deshalb wird in einem ersten Kapitel die Gleichnisse Jesu erläutert und seine Botschaft analysiert, die maßgeblich den eigentümlich westlichen Dualismus von göttlicher und menschlicher Gerechtigkeit gestaltet hat. Auf dieser Grundlage entwickelt das Neue Testament die Idee der Freiheit von jeder heiligen und ewigen Ordnung, aber auch von dem als Ausdruck des göttlichen Willens verstandenen Gesetz. Die in gemeinsamer Selbstbestimmung geschaffene Kirche ist das Modell für eine Form der gesellschaftlichen Organisation, die unter allen Kulturen und Religionen einzigartig ist.

In diesem Sinne war die reformatorische Bewegung, in dem Frömmigkeitsaufbruch des Spätmittelalters verankert, eine Neu-Entdeckung der göttlichen Gerechtigkeit. Die Abkehr vom Gesetz als Heilsweg wird vor allem im Antinomismus betont, der immer der stille Begleiter des Protestantismus gewesen. Schließlich wird in der Vertragstheorie von Thomas Hobbes und John Locke die gemeinsame Selbstbestimmung beschrieben, die die Grundlage jedes demokratischen Rechtsstaats darstellt.

Es ist ein spannender Weg, der in dieser Abhandlung aufgezeigt wird. Darum lohnt es sich, diesen Weg mit dem Verfasser zu beschreiten.

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