Dissertation: Access-basierter Konsum als Bestandteil der Sharing Economy

Access-basierter Konsum als Bestandteil der Sharing Economy

Eine ökonomische Analyse der Konsumenten­präferenzen

Studien zum Konsu­menten­verhalten, Band 79

Hamburg 2017, 310 Seiten
ISBN 978-3-8300-9752-5

Access-basierter Konsum, Collaborative Consumption, Conjoint-Analyse, Genossenschaftsgedanke, Intermediäre, Konsumentenpräferenzen, Konsumentenverhalten, Konsumpraktiken, Kooperatives Verhalten, Marketing, Ökonomische Analyse, Organisationsformen, Plattformbetreiber, Reziprozität, Sharing Economy, Wirtschaftswissenschaft

Zum Inhalt

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Die Popularität der Sharing Economy und der zugehörigen redistributiven Konsumpraktiken hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Dies ist auf die zunehmende Bedeutung des Internets sowie auf Veränderungen im Konsumentenverhalten zurückzuführen. In der zunehmenden Popularität der Sharing Economy und in dem damit verbundenen ökonomischen Potential liegt die Relevanz der Auseinandersetzung mit access-basiertem Konsum als Bestandteil der Sharing Economy begründet. Vor diesem Hintergrund umfasst access-basierter Konsum alle vorübergehenden, diskontinuierlichen und entgeltpflichtigen Inanspruchnahmen von materiellen Gebrauchsgegenständen, denen ein onlinebasiertes nutzungsorientiertes Produkt-Service-System – ein sogenannter Community-Marktplatz – zugrunde liegt.

Das Ziel dieser Untersuchung ist es das Verständnis der Konsumentenpräferenzen bei access-basiertem Konsum zu erweitern. Mit Hilfe einer Conjoint-Analyse werden Besonderheiten von access-basiertem Konsum herausgearbeitet. Die Analyse der Konsumentenpräferenzen bei access-basiertem Konsum basiert auf einer isolierten Betrachtung der Präferenzen bei Unterkünften und Carsharing sowie einer vergleichenden Gegenüberstellung der Präferenzstrukturen. Diese beziehen sich vordergründig auf die Bedeutung der Organisationsform der Anbieter von Nutzungsüberlassungen auf Community-Marktplätzen, da der Betreiber des Community-Marktplatzes lediglich als Intermediär fungiert. Aufgrund des Forschungsstandes liegt der Arbeit ein Untersuchungsdesign zugrunde, das sowohl konsumentenverhaltensbezogene Merkmale als auch konsumentenseitig antizipierte Merkmale von Sharing berücksichtigt. Aus der Analyse der Konsumentenpräferenzen bei access-basiertem Konsum kristallisieren sich – je nach fokussiertem Produkt – unterschiedliche Merkmale als geeignete Prädiktoren für eine Konsumentscheidung heraus.



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