Doktorarbeit: ‘Gewaltfreie Kommunikation‘ in Beratungsgesprächen

‘Gewaltfreie Kommunikation‘ in Beratungsgesprächen

Studie zu einem konflikthemmenden Sprachhandlungsmodell für das pädagogische Arbeitsfeld des Beratungsgesprächs (Einzelgesprächs)

Studien zur Germanistik, Band 32

Hamburg 2009, 326 Seiten
ISBN 978-3-8300-4461-1 (Print & eBook)

Rezension

[…] die Analyse pädagogischer Gespräche und die Identifizierung verdeckter Kommunikationsstörungen (sind) auch für SupervisorInnen spannend […], weil genau das in der Supervisionsarbeit mit PädagogInnen ein häufiges Thema ist. Fazit: Ein interessantes Buch […] – eben eine […] gut gelungene Dissertation!

Peter Schröder, in:
Socialnet Rezensionen, 21.6.2010

Beratungsgespräch, Empathie, Gewaltfreie Kommunikation, Illokution, Konflikt, Linguistik, Literaturwissenschaft, Marshall B. Rosenberg, Pädagogen-Klienten-Verhältnis, Pädagogik, Paul Watzlawick, Soziale Interaktion, Sprachhandlungsmodell, Sprachwissenschaft, Thomas Gordon, Vertrauen

Zum Inhalt

Die Entstehung und Aufrechterhaltung von Konflikten im pädagogischen Arbeitsfeld der Beratung sind im Wesentlichen von den sprachlichen Mitteln des Pädagogen abhängig. Ein unvollständiges oder fehlerhaftes sprachliches Arbeitsinstrument führt dabei zwangsläufig zu qualitativen Einschränkungen der Arbeit, die u.a. in Form von Konflikten auftreten können, welche sich hinderlich auf die bestehende Beziehungsqualität und somit die weitere Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Klienten auswirken.

Die Autorin ermittelt mögliche Gründe für konflikthaltige Gesprächsverläufe und leitet hieraus jene Kompetenzen ab, die gegeben sein müssen, um eine konfliktärmere und somit konsensorientierte Gesprächsführung zu wahren. Es wird ein Sprachhandlungsmodell erarbeitet, das grundlegende konflikthemmende sprachliche Mittel für das pädagogische Arbeitsfeld der Beratung beinhaltet.



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