Sammelband: Entscheidungsprobleme im Supply Chain Management

Entscheidungsprobleme im Supply Chain Management

Quantitative Lösungsansätze für den Mittelstand

Logistik-Management in Forschung und Praxis, Band 20

Hamburg 2008, 204 Seiten
ISBN 978-3-8300-3999-0 (Print), ISBN 978-3-339-03999-6 (eBook)

Bestellmengenplanung, Betriebswirtschaftliche Entscheidungsprobleme, Betriebswirtschaftslehre, Bullwhip-Effekt, Controlling, Investitionsplanung, KMU, Logistik, Logistik-Management, Mittelstand, SCM, Supply Chain Management, Transportplanung, Unschärfetheorie

Zum Inhalt

Gegenstand des Sammelbandes „Entscheidungsprobleme im Supply Chain Management“ sind die Darstellung, Diskussion und Lösung ausgewählter Problemstellungen in KMU einer Supply Chain. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Analyse von Fragestellungen der Logistik: Es wird erörtert, wie die Transport- und Bestellmengenplanung in Supply Chains verbessert werden kann, wobei es insbesondere darum geht, von dem in Forschung und Praxis bisher umgesetzten Procedere einer sukzessiven Planung abzurücken und statt dessen zu einer simultanen Planung überzugehen. Auch wird beleuchtet, wie sich einzelne Veränderungen der Bestellmengen vom Ende bis zum Anfang der Supply Chain verstärken können (Bullwhip-Effekt). Die damit verbundenen logistischen Probleme werden diskutiert und gelöst. Dabei bleiben die Untersuchungen nicht auf die Theorie beschränkt; vielmehr wird auch aufgezeigt, wie die Praxis ausgewählte Entscheidungsprobleme der Logistik in Supply Chains löst.

Welche Instrumente der Entscheidungsunterstützung in Forschung und Praxis gleichermaßen favorisiert werden, wenn es um die quantitative Lösung von betriebswirtschaftlichen Problemstellungen des in Supply Chains aktiven Mittelstands geht, wird ausführlich erörtert. Als Instrumente gelangen dabei zum Einsatz: die Investitionsrechnung, die Prozesskostenrechnung, die Wertorientierte Unternehmensführung und das Benchmarking. Alle vier Instrumente benötigen als Input-Daten deterministische Größen, auf deren Grundlage zukünftige Ein- und Auszahlungen (bzw. Leistungen und Kosten) abgeschätzt werden. Liegen dagegen scharfe Daten nicht vor, so lassen sich zukünftige Größen, deren Ausprägungen für die Lösung der aufgeworfenen Entscheidungsprobleme erforderlich sind, nur sehr viel schwieriger prognostizieren. Begegnen kann man diesen Prognoseproblemen unter Rückgriff auf die Unschärfetheorie, die nicht nur für betriebswirtschaftliche Entscheidungsprobleme auszudrücken hilft, zu welchem Grad eine bestimmte Merkmalsausprägung in eine vorgegebene Merkmalsklasse fällt. Dieses moderne Entscheidungsunterstützungsinstrument der Fuzzy-Set-Theorie wird zunehmend für die Lösung wirtschaftswissenschaftlicher Problemstellungen eingesetzt.

Link des Autors

Uni Paderborn, Lehrstuhl für Produktionsmanagement und Controlling, Prof. Dr. Stefan Betz

    

Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben