Habilitation: Zum Selbstkonzept im Lebensbereich Beruf bei Lehrern für Sonderpädagogik

Zum Selbstkonzept im Lebensbereich Beruf bei Lehrern für Sonderpädagogik

Am Beispiel von Lehrern für Sonderpädagogik in Rheinland-Pfalz

Sonderpädagogik in Forschung und Praxis, Band 8

Hamburg , 630 Seiten

ISBN 978-3-8300-1630-4 (Print)
ISBN 978-3-339-01630-0 (eBook)

Zum Inhalt

Die Sonder- und Heilpädagogik befindet sich in einer Phase erheblicher Veränderungen. Diese Veränderungen betreffen auch schulische Handlungsfelder, beispielsweise in Form der zunehmenden integrierten Förderung behinderter und beeinträchtigter Kinder und Jugendlicher. In diesem Rahmen wird in den letzten Jahren die Frage, was Lehrer für Sonderpädagogik in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern an erforderlichen Eigenschaften, Kompetenzen und Aufgaben mitbringen sollen, engagiert diskutiert. Allerdings gibt es dazu nur wenig dezidierte Informationen, die direkt aus der Praxis kommen.

Unter dem Forschungsschwerpunkt des berufsbezogenen Selbstkonzepts wird in der vorliegenden empirischen Arbeit untersucht, wie Lehrer für Sonderpädagogik ihre Arbeit sehen, was ihnen wichtig ist und was sie als Erwartungen erleben. Mehrere hundert Lehrerinnen und Lehrer wurden dazu mit einem eigens entwickelten Fragebogeninstrument befragt. Neben dem Vergleich des Selbstverständnisses in unterschiedlichen schulischen Einsatzorten wird auch ein ergänzender Blick auf Aspekte wie Burnout und Berufsunzufriedenheit geworfen. Für die sonderpädagogisch-schulischen Einsatzorte treten deutliche Profile zutage. Über alle Arbeitsfelder hinweg lassen sich verschiedene Eigenschafts- und Aufgabenkonstellationen aufzeigen, die eng mit beruflichem Ausbrennen und Unzufriedenheit verbunden sind.

Die Fülle von Erkenntnissen zu Berufsprofilen und Zusammenhängen wird in der Arbeit vorgestellt und diskutiert. Es ergeben sich Impulse für die Berufsberatung, für die sonderpädagogische Aus- und Weiterbildung, für berufsbegleitende Beratung und Supervision sowie für die Schulorganisation.

Die Arbeit setzt sich mit einem bisher wenig erforschten Gegenstand auseinander und bietet die Basis für weitere notwendige Forschung in diesem Gebiet. Adressaten des Buches sind Forschende und Lehrende in Pädagogik und pädagogischer Psychologie, Studierende der Heil- und Sonderpädagogik sowie der Regelschulpädagogik, Lehrerinnen und Lehrer in sonderpädagogischen Arbeitsfeldern, Grund- und Hauptschullehrer sowie Lehrer in anderen Tätigkeitsbereichen.

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