Dissertation: Prostitution – unde venis, quo vadis?
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Prostitution – unde venis, quo vadis?

Zur Definition, rechtshistorischen Entwicklung und aktuellen juristischen und gesellschaftlichen Bewertung der Prostitution

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Die Prostitution und ihre gesellschaftlichen Wechselwirkungen stellen sich aktuell und historisch oft als Brennglas des Verhältnisses zwischen Sexualität, Moral und Freiheit ihrer jeweiligen Zeit dar. Das Verständnis, die Entwicklung und die Bewertung dieses Phänomens wird durch die Studie aus juristisch-kriminologischer Perspektive aufgezeigt.

Hierzu wird im ersten der vier Teile eine umfassende Definition des Begriffes der Prostitution aufgestellt, die als Grundlage für eine trennscharfe Abgrenzung dienen soll. Dabei werden besonders Randbereiche wie Striptease, Telefonsex oder Pornographie in den Fokus genommen. Eine Betrachtung und Einordnung von sexuellen Handlungen im Allgemeinen und der Prostitution im Speziellen kann jedoch nur dann zu einem weiteren Verständnis führen, wenn man die geschichtliche Entwicklung berücksichtigt. Deren prägender Einfluss wirkt sich zum Teil beträchtlich bis in die heutige Zeit aus und beeinflusst unser Verständnis der Sexualität und Prostitution. Die Arbeit zeichnet deshalb die historische und rechtliche Entwicklung der Prostitution von der Antike bis zur Gegenwart nach und setzt sich kritisch mit den vorliegenden Quellen auseinander. Dem schließt sich eine empirische Untersuchung an, die die Einordnung sexueller Handlungen in den Bereich der Prostitution, die Bewertung als sittenwidrig und die Inanspruchnahme von Prostitution beleuchtet. Im vierten Teil der Arbeit werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt und bewertet. Dabei wird vor allem das Spannungsfeld zwischen medialer Berichterstattung, Gesetzgebung und Rechtswissenschaft anhand von Beispielen aufgezeigt. Auf dieser Grundlage wird die aktuelle Entwicklung des Sexualstrafrechts kritisch gewürdigt und Vorschläge zum künftigen rechtlichen und gesellschaftlichen Umgang mit der Prostitution erarbeitet. Im Zentrum stehen dabei sowohl die Regelungen des Prostituiertenschutzgesetzes als auch die im Strafgesetzbuch vorhandenen Vorschriften zur Prostitution.

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