Doktorarbeit: Die griechischen primären Jotpräsentien

Die griechischen primären Jotpräsentien

Untersucht und dargestellt nach Formenbestand, Aktionsarten und Etymologie

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 27

Hamburg 1998, 147 Seiten
ISBN 978-3-86064-760-8 (Print)

Aktionsarten, Allgemeine Sprachwissenschaft, Altgriechisch, Altphilologie, Aspekt, Indogermanistik, Jotpräsentien, Sprachwissenschaft, Verben

Zum Inhalt

Das Buch enthält alle primären altgriechischen Jotpräsentien, die in der altgriechischen Literatur belegt sind. Die Autorin untergliedert sie in Jotpräsentien, deren Wurzeln bis in indogermanische Zeit zurückgehen, und solche, die erst innerhalb des Griechischen nach dem Muster der urindogermanischen Verben gebildet wurden.

Kapitelweise wird zuerst die Belegsituation geprüft, von den ältesten Belegen bei Humor bis in die Zeit des Neuen Testaments. Das ist der untersuchte Formenbestand.

Dann werden die Verben auf ihre Aktionsart hin untersucht. In der Einleitung erarbeitet die Autorin ein neues Schema der verbalen Aktionsarten, das sie auf die untersuchten Verben anwendet. Dabei wird ersichtlich, dass die Verben sich nach bestimmten Merkmalen im Kontextgebrauch gliedern lassen.

Schließlich wird in einem dritten Abschnitt jeden Kapitels versucht, etymologische Anschlüsse innerhalb der indogermanischen Schwestersprachen zu ermitteln. Diese Teile des Buches sind für die indogermanische Sprachwissenschaft am interessantesten.

Die Untersuchung der Formenbestände und der Aktionsarten mit Übersetzungen zahlreicher noch unübersetzter Texte sind gleichzeitig für die Altphilologie und für die allgemeine Sprachwissenschaft von Interesse.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben