Doktorarbeit: Interkulturelle Medienarbeit mit Critical Incidents

Interkulturelle Medienarbeit mit Critical Incidents

Didaktisches Design mediengestützter Lernangebote zur Förderung der interkulturellen Öffnung im europäischen Projekt INTEGRATION

Medienpädagogik und Mediendidaktik, Band 25

Hamburg 2014, 344 Seiten
ISBN 978-3-8300-8071-8 (Print & eBook)

Didaktik, Didaktisches Design, Europa, Film, Integration, Interkulturelle Öffnung, Interkulturelle Pädagogik, Lernen, Medien, Mediendidaktik, Migration

Zum Inhalt

Die Forderung nach einer interkulturellen Öffnung der europäischen Gesellschaft und ihrer Einrichtungen hat in den letzten Jahren weite Verbreitung gefunden. In dem Beitrag wirft die Autorin die Frage auf, inwieweit Ansätze interkultureller Medienarbeit in Kombination mit der Critical Incident Methode dazu einen Beitrag leisten können. Dabei geht es um die Funktion medialer Zugänge im Prozess interkultureller Verständigung zwischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus dem europäischen Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie ihren jeweiligen multikulturellen Zielgruppen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie mediengestützte Lernangebote in Prozessen interkultureller Öffnung dieser Einrichtung genutzt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Verwendung der sogenannten Critical-Incident-Methode und den Möglichkeiten ihres Einsatzes in mediengestützten Lernangeboten.

Vor diesem Hintergrund werden aufbauend auf bereits vorhandenen Ansätzen zur Nutzung von Medien für die interkulturelle Bildung, Erfahrungen bei der Konzeption, Produktion und Nutzung von Medien im europäischen Projekt INTEGRATION ausgewertet. Das Projekt diente der Förderung des interkulturellen Dialogs im europäischen Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen. Ein europäisches Netzwerk aus verschiedenen Organisationen arbeitete hier während der 27monatigen Projektlaufzeit an der Entwicklung didaktischer Konzepte und didaktischer Materialien zur interkulturellen Orientierung und Öffnung und wurde dabei von wissenschaftlich begleitet.

Die Untersuchung beinhaltet sowohl eine Bestandsaufnahme der Ausgangssituation als auch die Begleitung des Entwicklungsprozesses im Partnernetzwerk (Prozessevaluation) sowie die Dokumentation der Projektaktivitäten zur Vorbereitung der zu erstellenden Konzepte und Materialien und eine abschließende Bestandsaufnahme zu den Ergebnissen. Darüber hinaus wurden Experteninterviews mit den relevanten Akteuren in den betreffenden Einrichtungen zu ihren Erfahrungen mit der Umsetzung der entwickelten Angebote geführt und ausgewertet. Aufbauend auf der Auswertung der Forschungsergebnisse können Empfehlungen zum Einsatz interkultureller Medienarbeit und ihrer didaktischen Konzeption in interkulturellen Öffnungsprozessen abgeleitet werden.



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