Sammelband: Christlicher Orient im Porträt – Wissenschaftsgeschichte des Christlichen Orients

Christlicher Orient im Porträt –
Wissenschaftsgeschichte des Christlichen Orients

Kongreßakten der 1. Tagung der RVO
(4. Dezember 2010, Tübingen), Teilband 2

Religionen im Vorderen Orient (RVO), Band 3

Hamburg 2015, 458 Seiten
ISBN 978-3-8300-7813-5 (Print & eBook)

Rezensionen

[...] Das Unternehmen ist in den beiden Bänden auf nicht weniger als 54 [...] Biographien angewachsen. Man wird deshalb kaum noch von »Kongreßakten« sprechen können. [...]
[...] ist dem Herausgeber [...] für seine mutige Initiative zu danken. Die Biographien stellen insgesamt eine willkommene Informationsquelle dar. [...]

Hubert Kaufhold, in:
Oriens Christianus, 99 (2016)

[...] the volume will certainly remain a reference work for the history of Christian oriental studies. [...]

Allessandro Bausi, in:
Aethiopica, 18 (2015)

Ägyptologie, Alexander Böhlig, Bibeltext, Biographie, Christlicher Orient, Hans-Martin Schenke, Kirchengeschichte, Liturgie, Nationalsozialismus, Theologie, Universitätsgeschichte, Walter Till, Wissenschaftsgeschichte, Wolf Leslau

Zum Inhalt

Der Ägyptische Frühling und die Unruhen in Syrien und dem Irak rücken auch die christlichen Minderheiten im Nahen Osten in den Blickpunkt der medialen Berichterstattung. Die anhaltenden Flüchtlingsströme verfolgter Menschen, darunter auch Christinnen und Christen, führen zur differenzierten Wahrnehmung, daß in den arabischsprachigen Ländern nicht nur der Islam existiert, sondern auch eine seit Jahrtausenden angestammte christliche Bevölkerung lebt.

Der Doppelband ‘Christlicher Orient im Porträt‘ möchte die wissenschaftliche Erforschung dieser Christinnen in den letzten zwei Jahrhunderten aufarbeiten. Sowohl nahöstliche Akademikerinnen als auch westliche Forscherinnen trugen zum Verständnis des Christlichen Orients wesentlich bei und werden in biographischen Einzelporträts von Spezialist‘innen vorgestellt. Die Spannung zwischen bis heute rezipierten Pionierarbeiten einerseits und zeit- und lebensgeschichtlichen Kontexten auf der anderen Seite war für alle Porträts eine leitende Fragestellung. Das Desiderat einer wissenschaftsgeschichtlichen Aufarbeitung eines Faches, das im Nationalsozialismus teilweise unrühmliche Prominenz erlangte, soll durch diese zwei Bände geschlossen werden.



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