Dissertation: Der Schutz des Verbrauchers im Heimrecht

Der Schutz des Verbrauchers im Heimrecht

Studien zum Vertragsrecht, Band 11

Hamburg 2012, 544 Seiten
ISBN 978-3-8300-6671-2 (Print & eBook)

Rezension

Mit der vorliegenden Arbeit, zugleich Dissertation an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen, wird zum ersten Mal ein Blick auf das neue "Verbraucherschutzgesetz" des 2009 in Kraft getretenen Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) geworfen. Der Autor beleuchtet anschaulich und überaus umfassend den Schutz des Verbrauchers im Abhängigkeitsverhältnis zum Unternehmer und zeigt an mehreren Stellen die Schwachpunkte des noch jungen Gesetzes auf. Lesenswert darüber hinaus der historische Abriss zur Entwicklung des Heimrechts und der dahinter liegenden Zielstellungen insgesamt.

Rechtsdienst der Lebenshilfe, Nr.1/14 März 2014

Alter, Heimrecht, Heimvertrag, Pflege- und Betreuungsleistungen, Pflegebedürftigkeit, SGB XI, Unternehmer, Verbraucher, Verbraucherschutz, Verbraucherschutzrecht, Vertragsrecht, WBVG, Wohn- und Betreuungsvertrag, Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz, Zivilrecht

Zum Inhalt

Das Buch widmet sich der Frage, ob der Gesetzgeber durch das am 1. Oktober 2009 in Kraft getretene Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) einen effektiven Schutz älterer und pflegebedürftiger Menschen sichergestellt hat. Um dies beurteilen zu können, stellt der Autor zunächst die Grundlagen des Verbraucherschutzes dar. Daran anknüpfend werden, unter Berücksichtigung der relevanten Normen des Elften und Zwölften Sozialgesetzbuches, die einzelnen Vorschriften des WBVG auf ihre Wirksamkeit hin untersucht und, soweit erforderlich, konkrete Änderungsvorschläge unterbreitet. Abschließend wird für die Einführung weiterer, zielgerichteter Verbraucherschutzinstrumente geworben und der Schutz des Verbrauchers im Heimrecht über Normen außerhalb des WBVG kritisch beleuchtet.

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