Dissertation: Eine transdisziplinäre Konstruktion von Beziehung - Implikationen für Führung, Management und Organisationsentwicklung

Eine transdisziplinäre Konstruktion von Beziehung - Implikationen für Führung, Management und Organisationsentwicklung

Strategisches Management, Band 133

Hamburg 2012, 342 Seiten
ISBN 978-3-8300-6344-5 (Print & eBook)

Rezension

[...] Nils Försters Studie lässt sich [...] auf einer performativen Ebene als ein materialreicher und systematisch angelegter Frontalangriff lesen, der sich gegen den paradigmatischen Kern des bisherigen betriebswirtschaftlichen Denkstils richtet und damit eben gegen das, was Max Horkheimer in seiner Kritik der frühen Moderne „instrumentelle Vernunft“ genannt hatte. [...] Unter dem Erkenntnisinteresse einer „historischen Epistemologie“ erhält die Arbeit daher in ihrer provokanten Abwendung vom Denkstil einer nun wohl vergangenen Zeit fraglos einen faszinierenden Reiz für den kundigen Leser.

Ortfried Schäffter, in:
socialnet Rezensionen, 27.01.2014

Betriebswirtschaftslehre, Beziehung, Beziehungsmanagement, Change Management, Experiment, Führung, Hirnforschung, Konstruktivismus, Management, Organisationsentwicklung, Psychologie, Soziologie, Strategisches Management

Zum Inhalt

Aus dem Geleitwort von Univ.-Prof. Dr. Hans A. Wüthrich:

„Psychologie, Neurowissenschaften und Therapieforschung haben es längst erkannt: Menschen streben nach positiven zwischenmenschlichen Beziehungen. Oder wie es der Molekularbiologe, Neurobiologe und Psychiater Joachim Bauer treffend formuliert: „Der Mensch ist ein soziales Wesen. All sein Streben richtet sich darauf, gute Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu erhalten.“ Nehmen wir die vielen aktuellen Studien ernst, so erkennen wir, dass Mitarbeitende gerade diese Beziehungsqualität in Organisationen immer stärker vermissen. Heute bestimmt das Primat der Effizienz die Konstruktionsprinzipien unserer Unternehmen.
Weshalb degenerieren Organisationen immer mehr zu beziehungslosen Räumen? Wie muss man sich eine Beziehungsorganisation vorstellen? Mit interessanten und äußerst relevanten Fragen dieser Art beschäftigt sich Nils Förster in dieser Studie. Auf Basis einer transdisziplinären Beobachtung verschiedener Beziehungs-Phänomene werden ein Bezugsrahmen für Beziehung konstruiert und mögliche Handlungsstrategien für das Management konturiert. Das Konstrukt ‘Beziehung‘ wird in seiner Vielfältigkeit beleuchtet und interessante Denkangebote weisen den Weg für eine Arbeit an der beziehungsaffinen Organisation.“



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