Edition: Das Tagebuch des Stralsunder Bürgermeisters Nicolaus Gentzkow (1558–1567)

Das Tagebuch des Stralsunder Bürgermeisters Nicolaus Gentzkow (1558–1567)

Übertragung, Kommentar und Register

Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit, Band 66

Hamburg , 542 Seiten

ISBN 978-3-8300-5470-2 (Print)
ISBN 978-3-339-05470-8 (eBook)

Zum Inhalt

Das 16. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch die Veränderung von zentralen Normen im Bereich des Wirtschaftsverhaltens und der religiösen Überzeugung. Das Ideengut der Renaissance, des Humanismus sowie der Reformation setzt sich durch. Der Bürger wird sich des Eigenwertes seiner Persönlichkeit bewusst; er hat das Bedürfnis, das eigene Leben mit seinen Erkenntnissen und Erfahrungen darzustellen.

1558 beginnt Nicolaus Gentzkow, Advokat, Syndikus und Bürgermeister der Fernhandelsstadt Stralsund, ein Tagebuch zu führen. Dieses Buch entrollt ein Bild zur Rechtsgeschichte, zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, zur Kirchengeschichte, zur Kultur- und Alltagsgeschichte. Auf unsere Kenntnisse aus Akten und Urkunden fällt das Licht der persönlichen Erfahrung eines Mannes, der durch seine einflussreiche Stellung entscheidenden Anteil daran hat.

Die Aufzeichnungen sind aus zehn Jahren in Folge erhalten. 1846 ff. erfolgte durch Ernst Heinrich Zober eine Edition. Von der Berliner Historikerin Heidelore Böcker aus dem älteren Deutsch übertragen, zeitgenössisch kommentiert, mit Registern und einer Einführung zur Person und Motivation versehen, erschließt sich die Quelle jetzt auch einer historisch interessierten Öffentlichkeit.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

Bibliothek, Bücher, Monitore

Möchten Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit publizieren? Erfahren Sie mehr über unsere günstigen Konditionen und unseren Service für Autorinnen und Autoren.

Weiteres Buch der Herausgeberin

Edition: Die Stadtbücher von Haldensleben (ca. 1255–1486)

Die Stadtbücher von Haldensleben (ca. 1255–1486)

Analysen und Register

Hamburg , ISBN 978-3-8300-5095-7 (Print), ISBN 978-3-339-05095-3 (eBook)

[...] Die Edition der Stadtbücher der erzbischöflich-magdeburgischen Stadt Haldensleben musste in den 20er…
Nach oben ▲