Edition: Die Stadtbücher von Haldensleben (ca. 1255–1486)

Die Stadtbücher von Haldensleben (ca. 1255–1486)

Analysen und Register

Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters, Band 26

Hamburg , 424 Seiten

ISBN 978-3-8300-5095-7 (Print)
ISBN 978-3-339-05095-3 (eBook)

Rezensionen

[...] Die Edition der Stadtbücher der erzbischöflich-magdeburgischen Stadt Haldensleben musste in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts aus Kostengründen ohne Register erfolgen
[...] Vorliegende Arbeit bietet nun dazu in ihrem Hauptteil (S. 123 H.) ein ausführliches Register, untergliedert in sogenannte Herkunftsnamen (d. h. Benennung von Personen nach Ortsnamen, nur für Bd.1-3) sowie, jeweils alle Bände umfassend, ein Berufs- und Standesregister, Register zur innerstädtischen Topographie Haldenslebens, ein Orts- sowie ein Personennamenregister. Damit eröffnet die Vf. Der stadtgeschichtlichen Forschung einen leichteren Zugriff auf die sechs ganz bzw. in Bruchstücken erhaltenen Stadtbücher mit ihren über 10000 Einträgen. [...]
in: Monumenta Germaniae Historica / Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters, DA Bd. 68,2, 2012
[...] Heidelore Böcker hat sich – offenbar ohne in ein Projekt eingebunden gewesen zu sein – einer Aufgabe unterzogen, die aufgrund ihrer Mühe nur von wenigen freiwillig auf sich genommen wird, aber umso verdienstvoller ist. Noch andere in der Vorkriegszeit begonnene Editionsprojekte harren bis heute eines Registers. Möge die vorliegende Arbeit ein Vorbild sein.
in: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands, JGMO 58 (2012), S. 287-289

Zum Inhalt

Haldensleben, der östliche Stützpunkt welfischer Macht gegenüber Askaniern und Erzbischöfen von Magdeburg, ist in der modellhaften Gestalt eine auf Herzog Heinrich den Löwen zurückgehende frühe bürgerliche Plananlage des späteren 12. Jahrhunderts. 26 km nordwestlich von Magdeburg gelegen, wurde der Ort vom Erzbischof als neuem Stadtherrn 1224 mit Magdeburger Stadtrecht versehen und blieb verfassungsrechtlich eine Immediatstadt. Aus der Zeit von etwa 1255 bis 1486 ist ein Stadtbuch mit ca. 10.350 Einträgen zur freiwilligen und privatrechtlich-streitigen Gerichtsbarkeit überliefert.

Theodor Sorgenfrey und Max Pahncke besorgten 1923 ff. die Edition, jeweils ohne Register. Die Berliner Historikerin Heidelore Böcker, seit 1978 durch Veröffentlichungen zur Haldenslebener Stadtgeschichte ausgewiesen, knüpft an diese Arbeiten an. Sie analysiert die Quelle unter sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Aspekten, ergänzt die Edition durch Register und verdeutlicht Benutzungsweise und Charakter. Damit wird Wirtschaftshistorikern, Mittelalterarchäologen und Namenkundlern sowie allen an vergleichender Erforschung mittelalterlicher Stadtgeschichte Interessierten eine wertvolle Hilfe geboten.

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