Forschungsarbeit: Werkstattlernen als Impuls für Interkulturelle Erziehung im Sachunterricht der Grundschule

Werkstattlernen als Impuls für Interkulturelle Erziehung im Sachunterricht der Grundschule

Wir lernen China kennen

Blickpunkt Sachunterricht, Band 4

Hamburg , 206 Seiten

ISBN 978-3-8300-4887-9 (Print)
ISBN 978-3-339-04887-5 (eBook)

Zum Inhalt

Bei der Integration von Interkultureller Erziehung in den Unterricht der Grundschule erhält der Sachunterricht hinsichtlich der Aneignung von Realität einen überragenden Stellenwert. Seine spezielle Aufgabe ist die klärende Erschließung der den Kindern erfahrbaren sozialen, natürlichen und technischen Welt.

Die Empfehlungen des Rahmenplanes zum Sachunterricht bieten die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Themen fächerübergreifend und mit abwechslungsreichen Methoden zu beschäftigen. Diese vielfältigen Methoden offenbaren vor allem der Interkulturellen Erziehung eine große Bandbreite an unterschiedlichen Zugangsweisen.

In diesem Zusammenhang stellen Wissen und Umgang bedeutende Horizonte menschlichen Lehrens und Lernens dar. Wissen und Umgang als konstituierende Momente von Schule und Leben sind besonders zur Anbindung an das Themenfeld des sozialen und kulturbezogenen Lernens geeignet, weil es sich hier vorzugsweise um Inhalte handelt, die eine vertiefende, auf eigener Reflexion beruhende Auseinandersetzung erfordern. Den Kindern wird dadurch die Fähigkeit zuteil, sich ein eigenes Urteil zu bilden, eigene Standpunkte zu gewinnen und zu vertreten, auf andere einzugehen und sich in andere hineinzusetzen.

Besonders mit Hilfe des Werkstattlernens erhalten die Schüler Gelegenheit, sich im Umgang miteinander und mit der Sache Wissen über eine bislang fremde Kultur anzueignen. Auf diese Weise wird ein Prozess in Gang gesetzt, welcher den Heranwachsenden eine Sichtweise vermittelt, die auf Akzeptanz und Toleranz des Fremden beruht.

Diese Erfahrungen konnten auch die Grundschüler einer Hamburger Primarschule machen und lernten auf vielfältige Art und Weise das Land China besser kennen: so hatten sie unter anderem die Möglichkeit, verschiedene chinesische Schriftzeichen selbst zu schreiben, chinesisches Essen zu probieren und auf die Frage „warum essen sie in China mit Stäbchen und nicht mit Besteck?“ eine Antwort zu finden.

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