: Erlebnisorientierte psychologische Gruppenarbeit zur Begleitung von Jugendlichen in ihrer Entwicklung, 2. Aufl

Erlebnisorientierte psychologische Gruppenarbeit zur Begleitung von Jugendlichen in ihrer Entwicklung, 2. Aufl

EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung, Band 2

Hamburg , 300 Seiten

ISBN 978-3-925630-53-8 (Print)

Zum Inhalt

Welche Art von psychologischer Hilfe brauchen Jugendliche in der Adoleszenz, um die hier anstehenden inneren Entwicklungsleistungen und Krisen zu bewältigen?

Mit diesem Buch wird ein Konzept zur psycho-sozialen Prävention von Jugendlichen dokumentiert und evaluiert. Jugendliche sind gefordert, ihre Identität im Spannungsfeld zwischen ihren Strebungen nach Autonomie und Bindung zu entwickeln. Mehr oder weniger ausgeprägt schwankt der Jugendliche dabei zwischen der Identifikation mit anderen und der Konfrontation mit ihnen. Aus diesem Grundgedanken heraus ergibt sich ein Entwicklungszyklus von Identifikation-Konfrontation-Integration, den der Jugendliche in seiner Individualentwicklung immer wieder durchläuft. Auch in der Entwicklung des Gruppenprozesses läßt sich ein der Individualentwicklung analoger Zyklus entdecken: In der ersten Stufe erleben die Teilnehmer eine Betonung der Abhängigkeit, in der zweiten Stufe dagegen rückt die Unabhängigkeit in den Vordergrund um dann in der dritten Stufe bei glücklichem Verlauf in eine Phase der Interdependenz zu münden. Dabei ist das Spannungsgefüge von Autonomie und Bindung als der Motor dieser Entwicklung anzunehmen. Bezogen auf diese drei Gruppenstadien wird das praktische Handlungskonzept entwickelt.

Welche Wirkungen weist nun eine Halbjährige psychologische Gruppenarbeit nach dem dargestellten Konzept bei Jugendlichen auf?

Um diese Frage in einem ersten Schritt vorläufig zu beantworten, untersucht Affeldt zwei Gruppen, die er selbst in der dargestellten Form betreut hat, und vergleicht sie mit zwei Kontrollgruppen sowie mit zwei Vergleichsgruppen, die zu den im theoretischen Konzept genannten Themen Psychologieunterricht erhielten. Dabei lautet die Grundhypothese: Die EPG-Teilnehmer machen in zielrelevanten Dimensionen größere Fortschritte, als die bloß unterrichteten Teilnehmer und diese wiederum größere als die Kontrollgruppenteilnehmer. Zur Prüfung dient ein teilweise in vielen Untersuchungen bewährtes, teilweise vom Autor selbst entwickeltes Instrumentarium von 28 Skalen.

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