: Theoretische Ethik

Theoretische Ethik

Band 2: Theorie der Versittlichung

BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie, Band 28

Hamburg 1997, 132 Seiten
ISBN 978-3-86064-521-5 (Print)

Anthropologie, Ethik, Geschichtswissenschaft, Kultur, Personalmentalismus, Phylogenese, Versittlichung

Zum Inhalt

Dieser zweite Band des Grundwerkes eines der führenden Ethiktheoretiker der Bundesrepublik Deutschland möchte die noch junge Disziplin der Theoretischen Ethik in der Weise voranbringen, als er danach fragt, wie Versittlichung im Laufe der Menschheitsgeschichte vorangekommen ist.

Aus der Evolutionstheorie ist bekannt, dass die Menschheit als Gattung und Einzelwesen nur deshalb erhalten überleben konnte, weil die Humanisierungsgrade sich gegenüber den Aggressionsgraden durchgesetzt haben. Das geschah beim Menschen über die Naturgeschichte, die Kulturgeschichte und die Lebensgeschichte. Aus ihnen gingen jene Normstränge der Versittlichung hervor, die sich dann über das personalmentalistische Grundbedürfnis der Einmaligwerdung bis auf den heutigen Tag höherentwickelt haben. Zuvor nur aus egoistischer Motivation geboren, haben sich eben diese Normstränge weiter ausdifferenziert und über die altruistische Motivation eine Höherführung erfahren.

Das System der Versittlichung aus moderner Sicht will abschließend die Sinn-, die Sach- und die Bedingungsnormatik ansprechen und über die Kategorie der Spielgrenzen vorbereitend andeuten, wie sich weitere Versittlichung vollziehen könnte. Im befruchtenden Wechsel verschiedener Spielformen und über fundamentale Exkurse versucht der Autor zielsicher, die möglichen Wege und Nebenwege moderner Versittlichung anzugeben und auszuloten.



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