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: Der große EUphemismus

Der große EUphemismus

Ein österreichisches Lehrstück über Manipulation

POLITICA – Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft, Band 18

Hamburg 1996, 152 Seiten
ISBN 978-3-86064-375-4 (Print & eBook)

EU, Europäische Union, Freiheit, Interessenkonflikt, Manipulation, Mythos, Politik

Zum Inhalt

Politik ist die Kunst, meinte Paul Valery, die Menschen davon abzuhalten, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen. Die Vorgeschichte der österreichischen Volksabstimmung über den EU-Beitritt liefert dazu eine hervorragende Illustration. Regierung, Parteien, Interessenorganisationen und Medien arbeiteten in einem umfassenden Täuschungsmanöver zusammen, um die Wähler zu einem Ja zu bewegen.

Wie manipuliert werden kann, ist wohlbekannt. Das Buch zeigt an Beispielen auf, welche Techniken angewendet wurden, um im Wähler eine verzerrte, falsche Vorstellung von der Wirklichkeit zu erzeugen. Das Arsenal reicht von der Ausschaltung anderer Informationsquellen über unbewiesene oder nicht überprüfbare Behauptungen bis zur glatten Lüge. Sogar die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen wurden umgedeutet oder falsch interpretiert.

Das Buch kritisiert zwar, was unvermeidlich ist, auch die Ziele der EU, aber es argumentiert nicht gegen eine europäische Zusammenarbeit, sondern lediglich gegen nationale Täuschungen. In beiderlei Hinsicht wendet es sich nicht nur an Österreicher.



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